Alex Schlüter (r.) und der SVS müssen in Aplerbeck an ihre Grenzen gehen, wenn sie gegen das Umschaltspiel des ASC bestehen wollen. © Joachim Lücke
Fussball

Schermbecks nächster Gegner ist im Umschaltspiel brandgefährlich

Der letzte Sieg des SV Schermbeck ist nun schon einige Zeit her. Nach Pleiten in der Oberliga und auch im Pokal, täte der Salha-Elf ein Erfolgserlebnis am Sonntag beim ASC Dortmund sehr gut.

Sleiman Salha hat sich mit seinen Co-Trainern das 2:3 gegen Holzwickede noch mehrfach auf Video angesehen: „Im Prinzip kam dabei heraus, was wir schon vorher wussten. Unsere Mannschaft ist noch nicht auf einem einheitlichen Fitness-Stand. Das kann sie aber auch nicht sein.“ Die Verletzten brauchen noch einige Zeit. Auch die Neuverpflichtungen können trotz der vorhandenen spielerischen Qualitäten ihr Potenzial noch nicht über 90 Minuten abrufen.

In dieser Woche hat Torjäger Michael Smykacz, der gegen Holzwickede schmerzlich vermisst wurde, wieder am Training teilgenommen. Sleiman Salha sagt jedoch: „Man hat ihm aber angemerkt, dass ihm die Grippe schwer zugesetzt hat. Wir müssen abwarten, ob er bis Sonntag so weit erholt ist, dass er von Anfang an spielen kann.“

Der Schermbecker Trainer sieht gerade ein Ungleichgewicht in seiner Mannschaft: „Wir haben in der Defensivabteilung ein Überangebot, dafür fehlen uns aber nach vorne hin die Optionen.“ Aus dieser Not will der Trainer aber eine Tugend machen: „Wir haben uns schon einen Spielplan ausgedacht, wie wir das in Dortmund umsetzen können.“

Dazu wird auf jeden Fall gehören, dass die Schermbecker sich im Spiel mit dem Ball so wenig Fehler wie möglich erlauben dürfen. Die Dortmunder gelten schon seit Jahren als die konterstärkste Mannschaft der Oberliga. Nach jedem Ballgewinn schalten sie blitzschnell um und nutzen auch ihre Chancen sehr effektiv. In Ennepetal siegte der ASC nach einem 0:2-Rückstand, nachdem er in der Woche zuvor Clarholz mit 5:2 abgefertigt hatte.

Trotz aller taktischer Planungen des Trainerstabs sieht Sleiman Salha in Dortmund seine Spieler in der Pflicht: „Jeder muss an seine Leistungsgrenzen gehen, selbst wenn er nur 60 Minuten spielt. Anders werden wir beim ASC nicht bestehen können.“

Oberliga Westfalen, ASC Dortmund – SV Schermbeck, So. 15 Uhr.

Schwerter Str. 238, 44287 Dortmund.

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