Moderne Sportstätten

So setzt das TSZ Royal Wulfen das Programm „Moderne Sportstätten“ um

Der Bewilligungsbescheid kam Ende April. Jetzt setzt das TSZ Royal Wulfen die Sanierung seines Trainingszentrums mit Mitteln des NRW-Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“ in die Tat um. Ganz einfach? „Nicht ganz“, sagt Vorsitzender Helmut Winkler.
Die Wandvertäfelung ist ab, das neue Parkett liegt bereit. © Privat

Denn mit dem positiven Bescheid der Düsseldorfer Staatskanzlei sei es nicht getan: „Danach meldet sich die NRW Bank bei den Vereinen und prüft die Anträge und Angaben noch einmal genau“, berichtet Winkler: „Erst wenn man den Bescheid der Bank hat, ist man wirklich durch.“

Das TSZ Royal ist es, und so haben Winkler und seine Vorstandskollegen zunächst die Vorarbeiten in Eigenregie erledigt, haben Vertäfelungen von den Decken und Wänden gerissen, die Küche abgebaut, Möbel geschleppt und Kabel verlegt. Das Verputzen und das Verlegen des neuen Parkettbodens übernehmen dann aber Spezialfirmen. „Das können wir nicht“, sagt der TSZ-Vorsitzende. Die Aufträge hat der Verein mit Schwering und Do Bau bewusst an ortsansässige Firmen vergeben: „Weil die uns sonst auch unterstützen.“

Mitte Juni soll die Renovierung abgeschlossen und das Trainingszentrum wieder komplett nutzbar sein. Denn bis dann hofft das TSZ auf das Ende des Lockdowns und die Möglichkeit, auch wieder drinnen trainieren zu können. „Es wird Zeit“, sagt Helmut Winkler. Zuletzt hatten TSZ-Formationen schon auf der Wiese vor dem Gebäude trainiert.

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