RW-Trainer Dirk Cholewinski (o.r.) mit den Neuzugängen Mustafa Yildiz, Prince Ahenkorah Zion, Maximilian Beckmann und Avjaz Ilazi (u.v.l.) sowie Orhun Öztürk, Yannick Braß und Max Krauel (ovl.). © Dille
Fussball

So will Rot-Weiss Dorsten ins Mittelfeld

„Wir wollen einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen, nachdem wir in der letzten Saison gegen den Abstieg gespielt haben“, sagt Rot-Weiss Dorstens Trainer Dirk Cholewinski - und weiß auch wie.

Sieben Neuzugänge konnte der Dorstener Trainer zum Trainingsbeginn auf dem Jahnsportplatz präsentieren. Sie zu integrieren, wird das A und O seiner Trainertätigkeit, denn Cholewinski weiß: Für Rot-Weiss kann der Weg zum Erfolg nur übers Kollektiv führen.

Torwart Maximilian Beckmann aus der eigenen A-Jugend wird zum Senior erklärt und trainiert zweimal in der Woche mit der ersten Mannschaft. Cholewinski ist überzeugt: „Das ist vom Lernprozess her für ihn sicher eine gute Sache.“ Und mit Prince Ahenkorah Zion ist ein weiterer Torsteher zum Team gestoßen, der zuletzt in Altenessen das Gehäuse hütete.

Vom BVH Dorsten kamen Rückkehrer Max Krauel, Orhun Öztürk und Mustafa Yildiz. Avjaz Ilazi ist ebenfalls neu in der Elf. Reaktiviert wurde dagegen Yannick Braß, auf den Cholewinski im Verein mit Öztürk große Stücke hält: „Er ist mit Orhan wichtig für die Stabilität in unserer Defensive.“

Für Stabilität im Mittelfeld soll Mustafa Yildiz sorgen und Max Krauel Durchschlagskraft in der Offensive einbringen. Nach langer Verletzungspause steht auch Dennis Schröder wieder in der Elf vom Jahnplatz. Cholewinski: „Dennis ist wie ein Neuzugang nach seiner monatelangen Verletzung. Wenn er wieder fit ist, kann er die Mannschaft führen.“

Der BVH, Raesfeld, Wulfen und Gahlen sind die Favoriten

Wen Cholewinski als Favoriten der Liga sieht? Er muss nicht lange überlegen: „Den BVH, Raesfeld musst du immer auf dem Zettel haben, Gahlen und Wulfen – die sehe ich schon oben.“

Und gibt seiner Hoffnung Ausdruck: „Ich hoffe, dass wir die Saison vernünftig beginnen und auch durchspielen können. Wenn wieder ein Abbruch kommen sollte, verliert man langsam die Lust. Nach acht Monaten in Tritt zu kommen, ist schwer. Wir brauchen somit die sechs Wochen Vorbereitung, bis es dann wieder losgeht.“ Cholewinski bekräftigt noch einmal mit Blick auf seine Mannschaft: „Das Kollektiv wird letztlich ausschlaggebend sein.“

Die Testspiele im Überblick

11.07. 15.00h BVH III (H)

18.07. 15.00h SuS Hervest (H)

22.07. 19.30h FC Marbeck (H)

25.07. 15.00h Eintracht Erle (H)

29.07. 19.00h VfB Kirchhellen (A)

08.08. 15.00h R.W.T Herne (H)

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Armin Dille, Jahrgang 1952, Dorstener und Ruheständler, seit 1988 freiberuflicher Journalist mit Tätigkeitsschwerpunkt Sportberichterstattung, vornehmlich Fußball, Basketball und Reitsport.
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