Dirk Bessler verhandelte mit dem SSV Rhade über seine Zukunft als Trainer der Westfalenliga-Damen. © Andreas Leistner
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SSV Rhade stellt die nächsten Weichen

Die Trainerfrage bei seinen Bundesliga-Juniorinnen hatte der SSV Rhade schon geklärt. Jetzt kümmerte sich Abteilungsleiter Dieter Müssner um die anderen Teams.

Müssner ging die Verhandlungen mit Dirk Bessler, dem Trainer der Westfalenliga-Frauen, und Gregor Telöken, dem Trainer der Zweiten, mit einer klaren Vorgabe an: Der SSV-Vorstand sah keinen Grund, die erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden. Doch was würde insbesondere Dirk Bessler sagen?

Gregor Telöken übernahm im Sommer das Traineramt der zweiten Rhader Damenmannschaft. © Andreas Leistner © Andreas Leistner

Der Trainer der Rhader Ersten ist immerhin schon seit 2014 bei dem Verein. Eine Zeitspanne, nach der so mancher Trainer über Abnutzungserscheinungen oder auch neue Herausforderungen nachdenkt. „Und Angebote dürfte Dirk wohl bekommen haben“, glaubt Dieter Müssner.

Dirk Besslers Erfolgsliste in Rhade ist lang

Denn Besslers Erfolgsliste mit dem SSV kann sich sehen lassen: Aufstieg in die Westfalenliga, Kreispokalsieg und zuletzt gar der Gewinn des Westfalenpokals.

Doch Dieter Müssners Sorge war am Ende unbegründet: „Ich hatte vor unserem Gespräch eigentlich auch für mich entschieden, dass ich gerne weitermachen würde“, erzählte Bessler am Dienstag im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Einigung mit Dieter Müssner war deshalb nur noch Formsache.

Was jetzt noch ansteht, sind die Verhandlungen mit den Spielerinnen. Die sind zwar schon weit gediehen. „Der Kader wird im Grunde so zusammen bleiben“, berichten Bessler und Müssner unisono. Zwei, drei Fragezeichen gebe es noch. Dabei gehe es aber in keinem Fall um einen Vereinswechsel. „Es ist schon eine starke Truppe“, sagt Bessler, und man merkt, dass ihm die Mannschaft in den sechs Jahren auch ans Herz gewachsen ist. Trotzdem will er die Verhandlungen. nachdem nun seine eigene Entscheidung gefallen ist, auch gerne noch im persönlichen Gespräch weiterführen, vor allem mit den Spielerinnen, die aus der aktuellen U17 zum Kader stoßen könnten.

“Das ist natürlich nicht immer ganz leicht“, sagt der Trainer, „immerhin spielen die Mädels jetzt Bundesliga. Das lässt schon mal Ansprüche wachsen. Der Wechsel in den Seniorenbereich ist aber nicht so einfach. Das müssen wir erst einmal vermitteln.“

So rosig die sportliche Perspektive des Teams für die kommende Saison auch sei, gebe es also gerade in diesem Bereich auch Herausforderungen. „Aber denen“, so Bessler, „stelle ich mich gerne.“

Und weil auch Gregor Telöken sowie das Trainergespann der U15, Annika Döking und Janine Lohkamp, ihre Zusage für eine weitere Saison gegeben haben, kann sich Dieter Müssner ei seinen Planungen nun an die Feinarbeit machen: „Wir schauen noch, ob wir für Dirk Bessler und unseren U17-Coach Helge Bruns geeignete Cotrainer finden. Doch da müssen die beiden auch selbst mitentscheiden. Schließlich muss es ja auch menschlich passen.“ Und vielleicht hält es dann auch da sieben Jahre und länger …

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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