Der SV Altendorf-Ulfkotte musste beim vergangenen Freundschaftsspiel bereits zweimal in der ersten Hälfte wechseln. © Archiv
Fußball

SV Altendorf wechselt schon in Halbzeit eins zwei Mal – aber warum?

Zwei Auswechslungen in der ersten Halbzeit kommen eher selten vor. Beim SV Altendorf-Ulfkotte war es am vergangenen Sonntag aber Realität. Trainer Christian Martschat nennt die Gründe.

Im Testspiel gegen BW Westfalia Langenbochum II musste Altendorf-Ulfkotte-Coach Christian Martschat bereits im ersten Durchgang zweimal wechseln. Ein Schuldiger war zumindest schnell ausgemacht.

Die „pralle Sonne“ und ein Cut am Auge

Kurz vor der Pause war es Luis Bussmann, der seinem Coach anzeigte, dass es für ihn nicht mehr weiter geht. Laut Martschat habe sich sein Schützling einfach nicht gut gefühlt. „Der Fußballplatz von Langenbochum lag in der prallen Sonne. Bei Luis war also die Wärme ausschlaggebend für den Wechsel. Ich habe nicht lange gezögert und mir gesagt, ‚ach komm, dann nimmst du ihn lieber runter‘“, so der Übungsleiter zu einem der Wechsel.

Der erste Spielertausch ereignet sich aber bereits nach knapp zehn Spielminuten. Nach einem Zusammenstoß mit seiner Gegenspieler ging Philipp Ziegler zu Boden. Er hatte sich bei der Aktionen einen kleinen Cut am Auge zugezogen. „Das war also eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Martschat rückblickend und fügt hinzu: „Wir wollte nach der Aktion einfach kein Risiko eingehen.

Einwechselspieler entpuppen sich als Torschützen

Für die beiden gebeutelten Akteure kamen Benjamin Reka und Tim Kusch ins Spiel. Am Ende gewann der SV Altendorf das Spiel durch Tore von Christian Konstanczak und eben den eigewechselten Reka und Kusch mit 3:0.

Martschat gab sich nach der Partie zufrieden: „Trotz der langen Vorbereitung ist es wichtig, die Laune der Jungs aufrecht zu erhalten. Gegen einen starken Gegner haben wir das schon gut gemacht. Ich bin mit der Leistung vollkommen zufrieden. Wobei für mich die Ergebnisse der Testspiele eh keine große Rolle spielen.“

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