Thorsten Schröder und seine Vorstandskollegen vom SV Schermbeck mussten für den DFB-Pokal bereits einiges organisieren. © Andreas Leistner
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SV Schermbeck plant – aber nicht fürs Pokalfinale

Vor dem Finale um den Westfalenpokal am Samstag hat der SV Schermbeck mehr für den DFB-Pokal organisiert als für die Partie in der Sportschule Kaiserau.

Der reine Spielerkader plus Trainer und fünf Vorstandsmitglieder – mehr Personen darf der SV Schermbeck an diesem Samstag nicht mit aufs Gelände der Sportschule Kaiserau in Kamen mitbringen, wenn er dort um 17.45 Uhr zum Finale um den Westfalenpokal gegen den RSV Meinerzhagen antritt.

Da hält sich der Aufwand, diese Anreise zu organisieren, im Rahmen, denn Fanbusse gibt es nicht. Und auch den Rest wollen die Schermbecker auf sich zu kommen lassen. Wie und wo im Falle eines Falles der Pokalsieg gefeiert werde, will der SVS-Vorstand spontan am Samstagabend entscheiden. „Geplant ist auf jeden Fall nichts“, erklärt der 2. Vorsitzende des SVS, Thorsten Schröder. Das sei vielleicht auch besser: „Über solche Dinge soll man schließlich vor einem solchen Spiel gar nicht reden. Das könnte Unglück bringen.“

Wer von derlei sportlichem Aberglauben wenig zu halten scheint, ist der Deutsche Fußball-Bund. Denn der zwingt Thorsten Schröder und seine Vorstandskollegen, sich schon jetzt jede Menge Gedanken über das Spiel nach dem Finale zu machen – und darüber zu reden.

Denn als Pokalsieger wäre der SVS für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert, und die soll schon vom 11. bis 14. September gespielt werden. „Das sind gerade mal drei Wochen zwischen Westfalenpokal-Finale und DFB-Pokal“, rechnet Thorsten Schröder vor. Logisch, dass der DFB da vom SVS Nachweise verlangt, wo die Partie gegen den zugelosten SC Paderborn stattfinden soll.

Der SV Schermbeck hat sich für das Stadion Niederrhein von RW Oberhausen entschieden und die entsprechenden Verhandlungen geführt. „Leider könnten wir aufgrund anderer RWO-Termine nicht am Wochenende spielen“, sagt Thorsten Schröder. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik, und man sollte nicht zu viel darüber reden.

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Andreas Leistner

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