Enttäuschung pur herrschte nach der 0:2-Niederlage im Finale um den Westfalenpokal bei Kilian Niewerth und den Spielern des SV Schermbeck. © Andreas Leistner
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SV Schermbeck verliert das Finale – und gewinnt Respekt

Der SV Schermbeck hat es nicht geschafft. Im Finale um den Westfalenpokal unterlag das Team von Trainer Sleiman Salha am Samstag in Kamen-Kaiserau unglücklich mit 0:2.

In der ersten Halbzeit fand Schermbeck gegen den RSV Meinerzhagen zunächst nicht zu seinem gewohnten Spiel. Statt spielerische Lösungen im Spielaufbau zu suchen, sah man ungewohnt viele lange Bälle. Meinerzhagen erspielte sich im Laufe der Zeit ein klares Übergewicht. Chancen blieben aber vor allem auf SVS-Seite Mangelware.

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Sleiman Salha zur Finalniederlage des SV Schermbec

Ein umstrittener Foulelfmeter sorgte dann unmittelbar vor der Pause für die Führung des RSV. Nik Kunkel ließ Cedric Drobe im SVS-Tor keine Chance (45.).

In der zweiten Halbzeit fand Schermbeck zunächst weiter kaum einmal den Weg zum Meinerzhagener Tor. Das änderte sich aber in der Schulssphase. Zunächst forderten die Schermbecker nach einem Foul an Fatmir Ferati vehement Elfmeter (80.). Dann setzte Michael Smykacz einen Kopfball an den Pfosten und Bernad Gllogjani konnte den Nachschuss nicht kontrollieren (82.). Wieder eine Minute später landete ein Schuss von Ferati an der Oberkante der Latte und ein weiterer Kopfball von Michael Smykacz klatschte ebenfalls von der Latte ins Aus.

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Der SV Schermbeck im Westfalenpokal-Finale 2020

Erst in der Nachspielzeit sorgte Musa Sesay für die Entscheidung, als Cedric Drobe sein Tor verlassen hatte und bei einer Ecke im gegnerischen Strfaraum aufgetaucht war (93.). Dabei bleib es, und der SV Schermbeck musste sich mit jeder Menge Komplimenten trösten.

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Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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