Frank Frye kehrt am Wochenende nach Deuten zurück. © Archiv
Fußball

Trainer Frank Frye kehrt am Wochenende zu RW Deuten zurück

Das Ende bei RW Deuten, aber auch den Start bei seinem neuen Verein VfL Rhede hatte sich Frank Frye anders vorgestellt. Am Wochenende kehrt er mit seinem neuen Verein an den Bahndamm zurück.

Seinen Start beim Fußball-Landesligisten VfL Rhede hatte sich RW Deutens Ex-Trainer Frank Frye anders vorgestellt. Nun kehrt er nach Deuten zurück – aber nur für das Wochenende.

Wenn Fryes neuer Verein VfL Rhede am Samstag um 15.30 Uhr am Bahndamm gegen RW Deuten spielt, hat das nicht nur den Grund, für die Saison zu testen. RW Deuten will seinen Erfolgstrainer, mit dem der Verein drei Aufstiege und zwei Hallenstadtmeisterschaftstitel feierte, gebührend verabschieden. Auch die Abgänge Fabrice Werner, Kevin Lachs, Kevin Vengels, Lukas Nolte, Nico Mueller sowie Kujtim Arifaj sollen verabschiedet werden.

Das Ende hätte schöner ausfallen können

„Durch die ganze Pandemie haben wir uns alle im März das letzte Mal gesehen“, sagt Frye. „Das war alles von jetzt auf gleich. Das Ende war nicht so schön, wie es hätte sein können.“

Der unverhoffte Aufstieg in die Westfalenliga war für RW Deuten allerdings ein positiver Nebeneffekt der Coronavirus-Pandemie. Den Aufstieg will der Verein mit der Mannschaft und dem alten Trainer noch einmal feiern.

Frye freut sich aber nicht nur deshalb darauf, nach Deuten zurückzukehren. „Das waren fünf unter dem Strich sehr gute Jahre. Wir hatten trotz des Abstiegs 2017 eine super Zeit. Der Verein ist super aufgestellt. Die ganzen Leute, die so viel Herzblut in den Verein stecken, wieder zu sehen, freut mich ungemein.“

Frye traut Deuten die Westfalenliga zu

Dem Team traut der Ex-Trainer zudem die Westfalenliga zu. „Viele Spieler haben sehr viel Potenzial. Sie können sich noch um einiges verbessern. Außerdem hat sich die Mannschaft den Aufstieg verdient. Wer als Aufsteiger – auch mit der Art und Weise – auf Platz zwei steht, macht es einfach super.“

Seinen Start in Rhede hat sich der Trainer allerdings anders vorgestellt. Mehr als ein Dutzend Spieler haben den Verein verlassen. „Das ist mehr als ein Umbruch“, sagt Frye. Warum das so ist? „Das weiß ich nicht, sie wollten sich wohl umorientieren.“

„Eine große Herausforderung“

Der VfL Rhede läuft in der kommenden Saison in einer 14er-Landesliga-Staffel auf. Vier Teams sollen absteigen. „Das wird eine große Herausforderung“, sagt Frye. Vor allem, da dem Trainer derzeit nur ein 16 Spieler starker Kader zur Verfügung steht.

„Wir sind noch auf der Suche nach Spielern.“ Eventuell wird der Kader mit Spielern aus der Reserve oder der A-Jugend aufgestockt. „Doch da muss der Antrieb von den Spielern kommen“, so Frye.

Doch meckern will der Trainer nicht. „Einfach kann jeder“, sagt er. Er freue sich nun auf die große Herausforderung in Rhede. Und für den Moment freut er sich, am Samstag noch einmal nach Deuten zurückzukehren.

Anstoß in Deuten gegen Rhede ist am Samstag um 15.30 Uhr.

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Niklas Berkel

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