Die vier Vorsitzenden der teilnehmenden Vereine freuen sich auf den Vest-Cup (v.l.): Hermann Zechel (Hertener Löwen), Inga Bielefeld (Citybasket Recklinghausen), Christoph Winck (BSV Wulfen) und Thomas Klings (BG Dorsten). © Nico Pal
Basketball

Vest-Cup ist Generalprobe für die gesamte Saison

Die Vorfreude auf den zweiten Vest-Cup der vier Regionalligisten aus dem Kreis Recklinghausen ist groß. Die Herausforderungen für die Ausrichter allerdings auch.

Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr nach dem Regionalliga-Derby zwischen der BG Dorsten und dem BSV Wulfen kehrt der Basketball in Dorsten aus der Corona-Pause auf die Wettkampfbühne zurück. Am 5. und 6. September richten der BSV Wulfen und die BG Dorsten den zweiten Vest-Cup für die vier Regionalligisten aus dem Kreis Recklinghausen aus.

Die Vorfreude auf das Turnier mit BSV und BG sowie Citybasket Recklinghausen und den Hertener Löwen ist groß. Doch natürlich stellt das Corona-Jahr 2020 die Organisatoren auch vor besondere Herausforderungen.

Schon die Frage, wo gespielt werden soll, bereitete die ersten Probleme. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, die Halbfinals am Samstag bei der BG Dorsten und die Finalspiele am Sonntag beim BSV Wulfen auszutragen. „Doch zwei Spiele hintereinander in einer Halle hätten vier Mannschaften und ihre Fans an einen Ort gebracht, die sich zwangsläufig nahe gekommen wären“, erklärte Wulfens Vorsitzender Christoph Winck beim Pressegespräch im Vorfeld des Turniers. Außerdem hätte die Reinigung und Desinfektion von Spielfläche und Tribünen eine sehr lange Pause zwischen den Spielen erfordert.

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Derby

Deshalb entschlossen sich die Veranstalter, an beiden Turniertagen je eine Partie in Dorsten und eine in Wulfen stattfinden zu lassen. „Auch das stellt uns vor enorme Herausforderungen, denn wir werden jeweils rund 30 Helfer brauchen. Aber wir halten das für machbar“, sagt Winck.

Und so steigt am 5. September um 16 Uhr in der Gesamtschule Wulfen zunächst das Halbfinale zwischen Gastgeber BSV und den Hertener Löwen, und um 19 Uhr spielt die BG Dorsten in der heimischen KIA Baumann Arena gegen Citybasket Recklinghausen.

Am Sonntag folgt dann um 14 Uhr das Spiel um Platz drei in Dorsten und um 17 Uhr das Finale in Wulfen. Allerdings sind die Veranstalter hier flexibel: Sollte Dorsten im Finale stehen und Wulfen um Platz drei spielen, werden die Spielorte am Sonntag getauscht.

Doch egal welches Spiel und welche Halle – die Organisation der Partien wird auf jeden Fall aufwendig. Die Zuschauerzahl ist pro Spiel auf maximal 300 beschränkt. Karten müssen im Vorfeld reserviert werden, beim Spiel sitzen die Fans dann mit dem vorgeschriebenen Abstand, es sei denn, sie kommen aus einem Haushalt oder tragen permanent Mund-Nase-Schutzmasken. „Eine genaue Kennzeichnung der Plätze ist deshalb schwierig, weil wir die Größe einzelner Gruppen nicht kennen“, sagt Christoph Winck. Die Hertener Löwen verlangen genau aus diesem Grund von ihren Fans künftig schon im Vorfeld der Spiele entsprechende Angaben.

Nicht nur bei dieser Frage spielt die anstehende Saison aber schon kräftig in den Vest-Cup hinein. „Es wird die erste große Hallensport-Veranstaltung nach der Corona-Pause. Da werden wir besonders beäugt werden“, ist sich Christoph Winck sicher. Und Thomas Klings ergänzt: „Das ist eine Generalprobe für die Saison. Wenn wir die versauen, ist das schlecht für die Liga.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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