Arek Knura und Daniel Schikora tauschen zur kommenden Saison die Teams. Doch wer trainiert bis zum Ende dieser Saison wo? © Leistner / Lücke
Fussball

Wer trainiert den BVH Dorsten und BW Wulfen?

Wer trainiert den BVH Dorsten und den SC Blau-Weiß Wulfen? Einfache Frage, sagen Sie? Daniel Schikora und Arek Knura. Richtig, und doch irgendwie falsch.

In normalen Jahren vollziehen sich Trainerwechsel problemlos: Nach dem letzten Saisonspiel gehen die Teams in die Pause, und zum Trainingsauftakt stehen der neue Trainer und die neuen Spieler auf dem Platz. Doch in diesem Jahr tauchen Probleme auf, insbesondere beim BVH Dorsten und dem SC Blau-Weiß Wulfen.

Knura und Schikora tauschen die Plätze

Deren Trainer Arek Knura und Daniel Schikora tauschen bekanntermaßen im Sommer die Vereine. Doch nach der langen Corona-Zwangspause wollen beide Clubs ihre Teams schon jetzt wieder trainieren lassen. Doch unter welchem Trainer? Dem neuen oder dem alten?

„Bei uns wird Arek Knura vorerst noch das Training leiten“, erklärte BVH-Vorsitzender Uli Canovi auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Grund: zum einen ein rechtlicher, denn Knuras Vertrag in Holsterhausen läuft genau wie der Schikoras in Wulfen bis zum 30. Juni.

Genau deshalb werden zunächst auch noch keine Neuzugänge mittrainieren. „Das ist ja eine Versicherungsfrage“, erläutert Wulfens Vorsitzender Dennis Pohlmann. Die beiden Vereine hätten aber schon Gespräche aufgenommen: „Wir suchen natürlich eine Lösung, um den Spielern schon vorher zu ermöglichen, bei ihren neuen Teams mitzutrainieren.“

Vorher gibt‘s aber erst noch eine Verabschiedung: die der Trainer. Denn auch das ist ein Grund, warum zumindest Arek Knura kommende Woche noch einmal an bisheriger Wirkungsstätte das Training leitet.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner
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