Fussball

Werder Bremen hat in Rhade ein wenig Bayern-Dusel

Ein Remis und eine Niederlage gab es für die heimischen Teams in den Testspielen am Dienstag. Trotzdem waren die Trainer des TSV Raesfeld und der Rhader U17-Juniorinnen beide sehr zufrieden.
Zwei Testspiele standen am Dienstagabend für die heimischen Teams an. Es gab ein Remis und eine Niederlage. © Archiv

Testspiel Männer

TSV Raesfeld – Hamminkelner SV 1:1

TSV-Trainer Christian Gabmaier war angesichts zahlreicher Ausfälle kurz davor gewesen, die Partie abzusagen. „Aber das konnten wir nicht machen, es war Hamminkelns letzter Test vor dem Saisonstart“, sagte Gabmaier und stellte nach dem Spiel fest: „Gut, dass wir gespielt haben.“

Denn seine Rumpftruppe, in der im Spielverlauf vier Akteure aus der Zweiten mitwirkten, verkaufte sich gegen den Bezirksligisten sehr gut. „Wir haben sehr gut verteidigt“, freute sich der Trainer: „Hamminkeln hatte zwar mehr Ballbesitz, aber taktisch und vom Engagement her war ich sehr zufrieden.

David Steinkamp brachte den TSV in Führung (19.), doch schon neun Minuten später fiel der Ausgleich.

Testspiel U17-Juniorinnen

Rhade – Werder Bremen 1:4

Die Gäste von der Weser steigen erst am 28. August in die Bundesliga Nord/ Nordost ein, sind aber bereits in der nötigen Form dazu. Rhades Trainer Helge Bruns sprach nach der Partie auf jeden Fall von einem sehr guten Test, auch wenn das Ergebnis um zwei Tore zu hoch ausgefallen sei.

In der ersten Halbzeit sah Bruns sein Team mindestens auf Augenhöhe. Eine einzige Unachtsamkeit leisteten sich die Rhaderinnen, und die führte zum 0:1-Pausenrückstand (10.).

Rhade kassiert unglückliche Gegentore

Rhade blieb auch nach dem Seitenwechsel gleichwertig, hatte aber Pech: Eine abgerutschte Flanke senkte sich zum 0:2 in die Maschen (47.), und eine Bogenlampe brachte das 0:3 (54.). Julia Greskamp gelang kurz darauf der Anschlusstreffer (57.), und die Gastgeberinnen hatten einige gute Chancen zu einem weiteren Treffer. Der fiel aber in der 70. Minute auf der Gegenseite.

Mit der Leistung seines Teams war Helge Bruns dennoch sehr zufrieden.

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