Joshua Bitter (l.) und ax Jansen (r.) spielen für den MSV Duisburg in der 3. Liga. Das Geschehen bei ihren Dorstener Stammvereinen beobachten sie aber noch aufmerksam. © MSV/Herbertz Grafik Klose
Fussball

Wie heimatverbunden sind die MSV-Profis Max Jansen und Joshua Bitter noch?

Im dritten Teil unseres großen Interviews mit den MSV-Duisburg-Profis Max Jansen und Joshua Bitter aus Dorsten sprechen sie über ihre Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt und ihren alten Clubs.

Joshua und Max, welche Erinnerungen verbindet Ihr mit Eurer Heimatstadt Dorsten?

Bitter: Ich bin regelmäßig in Dorsten. Meine Eltern wohnen dort, meine Freunde sind da zuhause. Die Stadt ist mir immer in positiver Erinnerung. Dorsten ist meine Heimat und wird es auch bleiben.

Jansen: Meine Familie und ich wohnen noch in Rhade. Ich bin super froh, dass ich meine Eltern jeden Tag sehe, ich wohne gegenüber von ihnen. Es ist momentan manchmal traurig, wenn ich draußen laufen gehe und die Flutlichter am Dahlenkamp aus sind. Das ist ein bisschen komisch.

Inwiefern verfolgt Ihr noch ab und an den heimischen Fußball?

Bitter: Dieses Jahr wurde leider nicht viel gespielt im Amateurfußball. Wenn ich zuhause bin, gehe ich aber immer noch am Platz von RW Dorsten laufen. Ich habe dort zwar, seit ich zehn Jahre alt war, nicht mehr gespielt, aber der Verein bleibt ein Teil meines Lebens.

Jansen: Mein Vater arbeitet im Vorstand des SSV Rhade. Von daher bin ich immer bestens informiert (lacht).

Bis dahin ist es noch lange: Aber könnt Ihr Euch vorstellen, Eure Karrieren in Dorsten ausklingen zu lassen?

Bitter: Bis dahin ist es noch lange hin. Soweit will ich die Zukunft nicht planen (lacht). Ich möchte in der Gegenwart leben. Das Leben nimmt manchmal verrückte Wege.

Jansen: Ich hoffe, ich kann noch lange auf diesem Niveau spielen, auf dem ich momentan kicke. Aber natürlich kann ich mir vorstellen, irgendwann noch mal in der Heimatstadt die Fußballschuhe zu schnüren, solange mir Fußball Spaß macht.

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Niklas Berkel

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