Der SV Schermbeck könne noch einiges erreichen, sagt dieser Neuzugang. © Andreas Leistner
Fußball

Wunschspieler des SV Schermbeck hat große Ziele mit dem Team

Er war der Wunschspieler von SVS-Trainer Sleiman Salha, brauchte aber seine Zeit, bis er voll einschlug beim SV Schermbeck. Das Team hält er für fähig, „noch einiges erreichen“ zu können.

Es gibt kaum eine größere Last für einen Neuzugang, als dass er vom Trainer als Wunschspieler bezeichnet wird. Dieser Neuzugang des Oberligisten SV Schermbeck ist mit dieser Rolle sehr gut zurechtgekommen und hat sich als wichtiger Stammspieler etabliert.

SVS-Trainer Sleiman Salha war von vornherein überzeugt von Bernard Gllogjani. „Wir hatten ihn lange beobachtet, er stand ganz oben auf meiner Liste“, sagt der Trainer.

„Schermbeck war der beste Verein“

Allerdings mussten Gllogjani und der SVS lange auf ihre Wunschehe warten. „Ich hatte noch eine längere Vereinbarung mit der SpVgg Erkenschwick, die erst in diesem Sommer beendet war“, sagt der Spieler.

Nach einem Anruf von Cem Kara, dem Sportlichen Leiter des SV Schermbeck, kam es dann endlich zu einem Treffen zwischen Gllogjani und den SVS-Verantwortlichen. „Sie haben mir das sportliche Konzept erläutert. Ich hatte zwar noch einige andere Angebote, aber schnell war klar, dass Schermbeck für mich der beste Verein war“, sagt er.

Bernad Gllogjani war der Wunschspieler von SVS-Trainer Sleiman Salha. © Joachim Lücke © Joachim Lücke

Im taktischen Konzept nimmt Gllogjani eine für ihn ungewohnte Rolle ein. Sleiman Salha bezeichnet ihn als „optimalen Zwischenraumspieler“. Gllogjani erläutert, was damit gemeint ist: „Ich bin ein zwar ein Stürmer, fühle mich aber am wohlsten, wenn ich die Bälle zwischen Mittelfeld und Sturm verteilen kann.“

Der Start in Schermbeck war allerdings ein wenig holprig, da Gllogjani erst spät ins Training einstieg, und dann schnell die lange Corona-Pause folgte. „Ich habe mich aber von Spiel zu Spiel besser in meine Rolle eingefunden“, schätzt der Stürmer ein.

Die vielen Spiele haben aber auch ihren Tribut gefordert. „Ich war in den letzten Wochen sehr müde, da wir eine Menge Spiele im Pokal und in der Meisterschaft hinter uns hatten. Da war ich froh, wenn der Trainer mich erst nach einer Stunde eingewechselt hat.“

Die hohe Belastung sieht der 24-Jährige auch als Hauptgrund, warum der SVS nicht besser dasteht. „Ohne Corona-Pause wären wir fitter gewesen, da sich die Spiele nicht so geballt hätten. Ich bin sicher, dass wir dadurch einige Punkte verschenkt haben.“

In der erneuten Pause hält sich der Dortmunder natürlich fit, ihm hilft dabei eine andere Sportart: „Ich bin auch Thai-Boxer und kann den Kampfsport in der Pause betreiben. So bleibe ich in guter körperlicher Verfassung.“ Der Ball fehle ihm trotzdem sehr.

So kann er es nicht mehr erwarten, dass die Spiele in der Oberliga wieder beginnen. „Ich glaube, dass wir mit der Mannschaft noch einiges erreichen können“, sagt er. „Wenn nicht in diesem Jahr, dann im nächsten.“

Seine sportliche Entwicklung sieht Bernard Gllogjani noch nicht abgeschlossen. „Ich würde gerne noch höher spielen. Am liebsten mit dem SV Schermbeck, aber das ist nicht immer planbar.“

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