Fußball

Amos Pieper nach Olympia-Platzverweis: „Für mich persönlich einfach bitter“

Gegen die Olympia-Auswahl von Saudi-Arabien wurde der Nordkirchener Amos Pieper am Sonntag nach einer Notbremse vom Platz gestellt. Nun äußerte sich der Innenverteidiger zur Roten Karte.
Amos Pieper erlebte beim Olympia-Turnier von Tokio den nächsten Tiefpunkt. © dpa

Der Nordkirchener Fußballprofi Amos Pieper und das Olympische Fußballturnier in Tokio scheinen einfach keine richtigen Freunde zu werden. Nach einem schwachen Auftakt bei der 2:4-Niederlage gegen Brasilien wird der Innenverteidiger im zweiten Spiel mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Nun äußerte er sich auf Instagram zu seiner Notbremse.

„So läuft es im Fußball wohl auch manchmal“, beginnt der Nordkirchener sein Statement. „Das Ding ist für mich persönlich einfach bitter. Am Ende werde ich, wie immer, auch das einordnen, daraus sehr viel lernen und dann abhaken.“

Dabei war Pieper eigentlich gut in diese Partie gegen den Fußballzwerg gestartet und hatte gar das 2:1 von Ragnar Ache mustergültig per Flanke vorbereitet, doch beim Stand von 2:2 kam er gegen Salem Al-Dawsari zu spät und verhinderte damit die mögliche Führung. Die folgende Rote Karte war zwar hart, aber durchaus vertretbar.

Dennoch erkämpfte sich die DFB-Mannschaft in Unterzahl den Sieg gegen Saudi-Arabien und hielt damit die Chance auf die K.o.-Runde am Leben. Am Mittwoch muss Deutschland gegen die Elfenbeinküste unbedingt gewinnen, um weiterzukommen. Dann aber ohne den Nordkirchener in der Verteidigung, der trotz des Platzverweises froh ist, dass das Spiel ein gutes Ende gefunden hat. Dies sei viel wichtiger und schöner, sagte er auf Instagram.

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