Toralf Streppel (r.) traf zuletzt doppelt für den SC Capelle. © Nico Ebmeier
Fußball

„Das hat extrem genervt“: SC Capelle will ersten Sieg bei Saxonia Münster bestätigen

Nach dem ersten Saisonsieg zeigt sich der SC Capelle erleichtert und möchte nun bei Saxonia Münster II nachlegen. Der Gegner ist aber klar besser in die Saison gestartet, als der SCC.

Wahrscheinlich waren die großen Steine hörbar, die da am vergangenen Sonntag von den Herzen der Fußball-B-Ligisten des SC Capelle gefallen sind. Am vierten Spieltag gewann die Mannschaft von Reinhard Behlert endlich ihre erste Partie der Saison. Nun heißt es am Donnerstagabend (20 Uhr, August-Schepers-Straße, Münster) bei Saxonia Münster II nachlegen und die Tabelle von hinten aufräumen.

„Das hat uns natürlich extrem genervt, vielleicht mich selbst sogar noch am aller meisten“, schaut Trainer Behlert auf die Wochen vor dem erlösenden 10:1 gegen den Birati Club Münster zurück. „Natürlich haben wir unseren Anspruch in dieser Liga und der ist nicht, da unten in der Tabelle stehen. Aber es wird mit jedem Spiel, das man nicht gewinnt, natürlich nicht einfacher.“

Aber auch der nächste Gegner, die Zweitvertretung von Saxonia Münster, hat in den vergangenen Spielen durchaus viel Mut gesammelt. In den vier Saisonspielen holte der Ligavierte starke neun Punkte und schlug zum Beispiel den SV Südkirchen beim Auftakt. In der abgebrochen Corona-Saison waren die Münsteraner noch ohne einen einzigen Punkt Tabellenletzter nach neun Spieltagen und verloren auch ihr Heimspiel gegen Capelle mit 1:3.

Saxonia Münster II empfängt den SC Capelle

„Das scheint sich in der Pause etwas getan zu haben. So wie ich das gehört habe, haben sie viele junge Spieler im Team und die spielen wohl richtig schönen Fußball“, versucht Reinhard Behlert seinen Gegner vom Donnerstagabend zu beschreiben.

Angst macht das dem SCC aber gewiss nicht: „Wir haben jetzt schon eine richtig breite Brust. Das war ein deutliches Ausrufezeichen am Sonntag gegen eine Mannschaft, die einen richtig guten Ball gespielt hat. Das waren ja nicht fünf Jungs, die keinen gerade Pass spielen konnten.“

Nur personell sieht es weiterhin eher schlecht aus beim B-Ligisten. „Die Situation hat sich im Gegensatz zum Wochenende eigentlich nicht verändert. Ich denke, ich werde die gleiche Mannschaft wie gegen Birati zur Verfügung haben“, so Behlert.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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