Co-Trainer Fabrizio Pate (links) und Trainer Reinhard Behlert überlassen das Coaching SC Capelle für eine Woche jemand anderem. © Reith
Fußball

Ersatztrainer auf Zeit: SC Capelle wird vorübergehend von einem bekannten Gesicht gecoacht

Eigentlich geben Reinhard Behlert und Fabrizio Pate beim SC Capelle den Ton an. Mitten in der Saison-Vorbereitung steht das Team kurzzeitig aber ohne Coaches da. Ersatz gibt’s aus den eigenen Reihen.

Für den SC Capelle geht es nach der langen Corona-Pause endlich richtig in die Vorbereitung für kommende Freundschaftsspiele und die Saison 21/22. Bisher haben sich die Fußballer des B-Ligisten „nur“ zum lockeren Kicken auf dem Platz getroffen, am Sonntag steht nun die erste offizielle Trainingseinheit auf dem Programm, bei der die Spieler erstmals voll belasten sollen.

An der Seitenlinie wird dann noch Co-Trainer Fabrizio Pate den Ton angeben. Doch in der anschließenden Woche gehen sowohl er als auch Trainer Reinhard Behlert in den Urlaub – kein Coach also mehr da für den SC Capelle. Das Team hat in einem bekannten Gesicht aber schnell Ersatz gefunden.

Aufgaben sind durch Trainer-Vergangenheit bekannt

Die zweite und dritte Einheit sowie die Betreuung beim ersten Freundschaftsspiel gegen die zweite Mannschaft des SuS Olfen wird nämlich von Torwart-Trainer Benedikt Reckmann übernommen. Auf die kurze Zeit als leitender Coach freue er sich schon wahnsinnig.

Benedikt Reckmann übernimmt für kurze Zeit den Trainer-Posten bei SC Capelle.
Benedikt Reckmann übernimmt für kurze Zeit den Trainer-Posten bei SC Capelle. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Und seine Aufgaben sind ihm nicht unbekannt. Zwei Jahre hat er selbst als Co-Trainer für Capelle an der Seitenlinie gestanden. „Ich weiß genau, was ich zu tun habe. Da habe ich dann nicht mehr den mega Puls“, erklärt er. Aus zeitlichen Gründen hatte Reckmann sich damals entschieden, kürzerzutreten mit dem Training beim SC Capelle.

Für die eine Woche habe er natürlich schon mehr Verantwortung als sonst, wenn er „nur“ für das Torwart-Training zuständig ist. Intensiv in das ganze Training reindenken musste sich Reckmann aber nicht. Denn vom Capeller Trainer-Duo hatte er im Vorfeld bereits grobe Vorgaben bekommen, was in der ersten Woche nach dem Trainingsstart auf dem Plan stehen sollte. Und daran wolle er sich auch halten. Bei den Einheiten selbst habe er dann aber freie Hand.

Ernstes Training mit viel Spaß abseits des Platzes

Einfacher wird Reckmanns Training aber nicht, auch wenn neben dem Platz mit der Mannschaft viel „rumgeflachst“ wird und eher ein lockerer Umgang herrscht. „In den Einheiten liegt der Fokus ganz klar auf den 90 Minuten Training, da kann es schon ein bisschen ernster zugehen“, erklärt er. Die Mannschaft freue sich schon auf ihn – nicht nur weil sie zu Reckmann durch seine Position als Torwart-Coach engen Kontakt haben. Lange Zeit stand er nämlich selbst als Spieler mit auf dem Platz.

Für das erste Freundschaftsspiel nach der Corona-Pause macht sich der Ersatzcoach in seiner neuen Funktion an der Seitenlinie keine großen Gedanken. „Die Mannschaft weiß, was sie tun hat. Da brauch ich gar nicht viel erzählen.“

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