Zuletzt fand der Halbmarathon rund um das Schoss in Nordkirchen 2019 statt. © Jürgen Weitzel
Volkslauf

Halbmarathon ums Schloss Nordkirchen findet statt – mit Corona-bedingten Änderungen

Im August soll der Halbmarathon in Nordkirchen nach dem Ausfall vor einem Jahr wieder stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie müssen Läufer und Zuschauer aber einiges beachten.

Im vergangenen Jahr musste der Halbmarathon rund um das Schloss Nordkirchen abgesagt werden. Die zwölfte Auflage der Lauf-Veranstaltung, die von der Leichtathletik-Abteilung des FC Nordkirchen ausgerichtet wird, soll in diesem Jahr aber stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie gibt es allerdings einige Besonderheiten, die Läufer und Zuschauer beachten müssen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wann und wo findet der Lauf statt?

Der Lauf soll am Samstag, 7. August, stattfinden rund um das Schloss stattfinden. Die genau Laufstrecke wird noch bekanntgegeben. Start und Ziel ist das Schloss Nordkirchen. Die erste Gruppe von Läufern startet um 18 Uhr. Alle Startgruppen starten mit einem Abstand von 30 Sekunden. Die Startreihenfolge erfolgt nach Bestzeiten, die bei der Anmeldung daher anzugeben ist.

Was müssen Läufer beachten?

Es wird keine Sammelanmeldung geben, da die Kontaktdaten aller Teilnehmer vorliegen müssen. In diesem Jahr wird kein Staffelmarathon angeboten. Abhängig von der Infektionslage müssen Läufer und Zuschauer ein Kriterium der „drei G“ erfüllen: geimpft, genesen oder getestet. Auch beim Überholen müssen Läufer die Mindestabstände einhalten. Umkleiden und Duschmöglichkeiten wird es nicht geben. Getränkestationen wird es in einem Abstand von etwa fünf Kilometern geben.

Die Zeiterfassung erfolgt mit einem in der Startnummer integrierten Chip. Pfand dafür wird nicht erhoben, der FC Nordkirchen bittet aber um eine Rückgabe nach dem Lauf.

Wo kann ich mich anmelden?

Anmeldungen sind ausschließlich online unter https://my.raceresult.com/174166 möglich. Letzte Anmeldung ist am 7. August, 12 Uhr. Bis zum 2. August beträgt die Startgebühr 10 Euro, danach erhöht sie sich auf 12 Euro. Die Startgebühr kann ausschließlich per Bankeinzug bezahlt werden. Die wird kurz vor oder kurz nach dem Lauf abgebucht. Sollte der Halbmarathon nicht stattfinden können, werden alle Gebühren zurückerstattet.

Bernd Bechtloff vom FC Nordkirchen rechnet mit 200 bis 300 Zuschauern.
Bernd Bechtloff vom FC Nordkirchen rechnet mit 200 bis 300 Zuschauern. © FC Nordkirchen © FC Nordkirchen

Wie ist der Zuspruch?

Bernd Bechtloff vom Vorstand der Leichtathletikabteilung des FC Nordkirchen ist zuversichtlich, was den Halbmarathon angeht: „Wir rechnen mit einer Größenordnung wie in den vergangenen Jahren“, sagt er. Bei den jüngsten Austragungen betrug die Teilnehmerzahl zwischen 200 und 300 Teilnehmern.

Was müssen Zuschauer beachten?

Auf der Sportanlage „Am Schloßpark“ sind – Stand jetzt – 100 Zuschauer zugelassen. Im Start/Zielbereich ist kein Publikum zugelassen, dort ist nur Helfer und Läufer zugelassen. Wer im Stadion dabei sein will, benötigt eine Registrierung und eine Eintrittskarte, die über angemeldete Läufer erhältlich ist. Die Läufer erhalten vor dem Lauf eine E-Mail mit dem Hinweis, dass Zuschauer registriert werden können. Wer keinen Platz im Stadion bekommt, kann die Läufer auf der Strecke anfeuern.

Was kann sich bis zum Lauf nach ändern?

Der FC Nordkirchen teilt mit, noch in der Feinabstimmung für sein Konzept zu sein. Durch die sich häufig ändernde Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wird der FCN die Details zum Lauf erst etwa eine Woche vor der Veranstaltung kommunizieren.

Was gibt es noch Wissenswertes rund um den Lauf?

Der FC Nordkirchen weist darauf hin, dass die Laufstrecke von von 21,1 Kilometern amtlich vermessen wird. Der Verein wirbt damit, dass der Halbmarathon als Vorbereitung auf weitere Laufveranstaltungen im Herbst gilt. Weitere Informationen teilt der FCN auf seiner Web-Präsenz unter www.fc-nordkirchen.de/leichtathletik mit.

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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