Leichtathletik

Nora Hölscher trotzt gleich mehrfach widrigsten Bedingungen in Olfen

Nicht nur die Wetterbedingungen machten den Leichtathletik-Wettkampf in Olfen zu einer schwierigen Angelegenheit. Nora Hölscher vom FC Nordkirchen gelang dennoch eine starke Leistung.
Trotz schwieriger Bedingungen wurde Nora Hölscher Zweite in ihrer Altersklasse. © FC Nordkirchen

Beim Leichtathletiksportfest in Olfen bestritt auch eine Athletin vom FC Nordkirchen ihren ersten Wettkampf in diesem Jahr. Eigentlich war die Veranstaltung nur für Bundes- und Landeskaderathleten kurzfristig ausgeschrieben worden. Da aber die Inzidenzen in den letzten Tagen im Kreis Coesfeld enorm herunter gegangen waren, durften auch einige Nicht-Kaderathleten und -Athletinnen aus dem näheren Umkreis an den Start gehen.

Diese Gelegenheit nutzte die noch 16-jährige Nora Hölscher, deren Paradedisziplinen eigentlich der Hochsprung und der Mehrkampf sind, für einen Start über die 400 Meter Hürden. Für die letztjährige Zweite der Westfalenmeisterschaften über 400 Meter Hürden war es erst der zweite Start überhaupt in dieser Disziplin.

Schwierige Bedingungen in Olfen

Dabei waren die Bedingungen in Olfen alles andere als gut. Bei Regen, Temperaturen um zehn Grad Celsius und böigen Winden bis zu fünf Meter in der Sekunde lief sie die ersten 200 Meter sehr gut an und überquerte dabei die ersten fünf Hürden auch ohne Probleme.

Aber auf den letzten 120 Metern konnte sie das Tempo dann nicht mehr aufrecht erhalten und kam nach den weiteren fünf Hürden in 75,54 Sekunden als Zweite der Altersklasse U18 über die Ziellinie gesprintet. Hier merkte man bei ihr dann doch den enormen Trainingsrückstand, da sie Corona-bedingt mehrere Monate nicht trainieren konnte. Auch ist es jetzt ihr erster Wettkampf nach über acht Monaten gewesen.

„Mit der Leistung von Nora bin ich unter diesen Bedingungen sehr zufrieden gewesen“, freute sich ihr Trainer Franz-Josef Frie.

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