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Fußball

Was René Nemitz vom Wechsel vom Werner SC zum FC Nordkirchen überzeugt hat

Vor wenigen Tagen verkündete der FC Nordkirchen gleich vier Transfers auf einmal. Einer davon war René Nemitz und daran hatte Coach Mario Plechaty ganz besonderen Anteil.

Noch keine zwei Jahre stand René Nemitz beim Fußball-Landesligisten Werner SC unter Vertrag, schon ist er wieder weg. Als Nächstes zieht es den 20-Jährigen im Sommer eine Liga tiefer zum FC Nordkirchen. Mit RN-Mitarbeiter Nico Ebmeier sprach der Jungspund über die Gründe für den Wechsel, die neue Herausforderung und einen Wunsch für die kommende Saison.

René Nemitz, Sie wechseln nicht nur von Werne nach Nordkirchen, sondern vor allem aus der Landesliga in die Bezirksliga. Woran liegt das?

Das hatte mehrere Gründe. Zunächst einmal war es beruflich, weil ich bald ein duales Studium als Polizist anfangen möchte. Beim Werner SC war der Fußballplatz so schlecht, dass ich immer Angst haben musste, mich zu verletzen. In Nordkirchen ist der natürlich viel, viel besser. Dazu habe ich ab dem ersten Gespräch mit Mario Plechaty gemerkt, dass ich mich hier sehr wohl fühlen werde.


Wie genau hat Sie Mario Plechaty denn überredet?

Er hat mir sofort das Gefühl gegeben, dass er mich hier verbessern kann und dass ich ein wichtiger Teil seines Teams werden kann. Er ist sehr sympathisch und ehrlich. Ich brauche keinen Trainer, der mir irgendeinen Quatsch erzählt. Ich muss merken, dass ich auf ihn setzen kann.

Neben Ihnen wechselt auch Dennis Seifert vom WSC nach Nordkirchen. Kennen Sie noch weitere Spieler?

Nein, das nicht. Aber genau deshalb bin ich natürlich froh, dass noch ein weiterer Werner mitkommt. Ich weiß aber aus den Gesprächen mit Mario, dass er eine junge und fußballerisch talentierte Mannschaft formen möchte. Deshalb bin ich hier als 2000er-Jahrgang auch sehr gut aufgehoben. Ich freue mich sehr auf die neue Saison.

Worauf kann sich denn der FC Nordkirchen freuen, wenn Sie dort dann spielen?

Ich denke, ich bin ein sehr sympathischer Typ, mit dem man sich immer gut unterhalten kann. Auf dem Platz gebe ich immer 100 Prozent und bin natürlich auch dann immer dabei, wenn ich mal verletzt sein sollte. Ich bin dazu sehr flexibel einsetzbar. In Werne habe ich sowohl als Sechser, aber auch auf Außen gespielt und war sogar schon mal für ein paar Jahre Torhüter.

Wie fühlt sich die momentane Phase denn für einen Fußballer an? Glaubt man wirklich noch an einen Re-Start?

Ja, das ist natürlich super schwierig. Ich selbst habe den Lockdown erstmal genutzt, um meinen Körper auszukurieren und dann richtig fit zu sein, wenn es dann mal wieder los geht. Ich hoffe natürlich schon, dass ich nochmal spielen darf und mich vernünftig beim WSC verabschieden kann.

Haben Sie denn einen Wunsch für den Rest der Saison?

Ja, natürlich möchte ich Werne noch zum Aufstieg verhelfen. Die Landesliga 4 ist sehr interessant und ich bin mir ganz sicher, dass wir das Potential haben, bis zum Ende oben mitzuspielen. Dazu wäre es natürlich auch sehr schön, mit Nordkirchen im nächsten Jahr in dieser Liga zu spielen. Darauf habe ich aber keinen Einfluss. (lacht)

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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