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BVB-Rückkehrer Julian Weigl: Wir müssen jetzt nachlegen

Spannender Titelkampf

Julian Weigl gibt Grünes Licht für das Hertha-Spiel. Der BVB-Spieler verspricht sich von den jüngsten Auftritten neuen Schub - und beschwört die Grundtugenden.

Dortmund

, 12.03.2019 / Lesedauer: 4 min
BVB-Rückkehrer Julian Weigl: Wir müssen jetzt nachlegen

© Inderlied/Kirchner

Julian Weigl, beim jüngsten 3:1-Sieg des BVB gegen den VfB Stuttgart im Krankenbett statt auf dem Fußballplatz, ist über den Berg. Einem Einsatz gegen Hertha BSC am kommenden Samstag (18.30 Uhr) steht nichts im Wege. Ab Mittwoch will der Aushilfs-Innenverteidiger, der am Dienstag nur individuell trainierte, wieder im Mannschaftstraining mitmischen.


Am Dienstag sprach der 23-Jährige in der Medierunde über ...


... seinen Gesundheitszustand: „Heute war der erste Tag, an dem ich wieder etwas machen konnte. Die erste Laufeinheit liegt hinter mir und ich fühle mich ganz gut. Ich denke, am Mittwoch kann ich wieder voll einsteigen - und dann sollte es auch fürs Wochenende reichen. Ich hab ja noch ein paar Tage Zeit.“

Video
Julian Weigl über den BVB-Endspurt, Bayern und Hertha

... die Innenverteidiger-Rolle: „Ich denke, dass ich im Moment eher in der Abwehr eingeplant bin als auf der Sechser-Position. Ich würde mich freuen, wenn ich am Samstag wieder dort spielen darf, aber das entscheidet letzten Endes natürlich Lucien Favre. So langsam fühle ich mich dort hinten wohl. Am Anfang war es sehr ungewohnt, aber es hat zum Glück auf Anhieb gut geklappt. Mittlerweile macht es mir Spaß - und am Ende spielt man ja eh immer dort, wo der Trainer einen aufstellt. Natürlich spiele ich am liebsten auf der Sechs, das ist kein Geheimnis, aber ich bekomme jetzt deutlich mehr Spielminuten als in der Hinrunde. Die Spielzeit ist mir wichtiger als die Position.“


... Zweikämpfe in der Abwehr: „Die Zweikämpfe als Innenverteidiger sind ein Stück weit anders als die Zweikämpfe auf der Sechser-Position. Im Mittelfeld hat man immer sehr viele Spieler um sich herum, muss manchmal auch nur die Räume zustellen. In der Abwehr kommt man häufiger in den direkten Zweikampf, in dem man dann voll da sein muss. Mir gelingt das ganz ordentlich - und ich hoffe, dass ich der Mannschaft auf diese Weise weiter helfen kann.“

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BVB-Gucken auf dem Sofa: „Ich lag am Samstag zwar mit meiner Decke auf dem Sofa, aber ruhig ist man dabei trotzdem nicht. Man fiebert mit, ist doch klar. Es ist schwer, wenn man nicht mithelfen kann. Das tut manchmal weh, das mit anzuschauen. Das ist sicherlich nicht die verschriebene Bettruhe, aber für 90 Minuten darf man ja auch mal ein bisschen aufgewühlt sein. Und es ist ja zum Glück auch gut ausgegangen. Nach dem 3:1 war ich dann beruhigt.“


... Spiele gegen Hertha: „Hertha ist eine Mannschaft, die unangenehm zu spielen ist. Sie haben sich in den vergangenen Jahren extrem stabilisiert. Sie machen die Räume sehr eng und versuchen, sehr hoch zu pressen. Man hat auch bei den anderen Mannschaften, die in der Tabelle weit oben stehen, gesehen, dass sie Probleme gegen Hertha haben und hatten. Es wird schwierig, aber trotzdem glaube ich, dass wir unsere drei Punkte mitnehmen werden, wenn wir mit derselben Einstellung wie gegen Stuttgart oder Tottenham in die Partie gehen und unser Spiel durchziehen.“


... den Gradmesser Berlin: „Wir müssen jetzt nachlegen. Jeder hat gesehen, mit wie viel Kraft und Willen wir den Sieg gegen Stuttgart errungen haben. Ich glaube, dass uns das neuen Schub gibt. Es war wichtig, dass wir auch mal einen Sieg erzwungen haben, obwohl fußballerisch nicht alles funktioniert hat. Wir können das. Das gibt uns Zuversicht für die nächsten Wochen. Natürlich wollen wir das Spiel in Berlin dominieren, aber manchmal sind andere Tugenden gefragt - und es ist gut, dass wir die gegen Stuttgart gezeigt haben.“

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Bildergalerie

BVB-Training in Brackel am 12. März

Die Bilder des BVB-Trainings am 12. März.
12.03.2019
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BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
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BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
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BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
Schlagworte Fußball, Bundesliga

... die Deutsche Meisterschaft: „Wir haben uns nicht abgesprochen, wie wir damit in der Öffentlichkeit umgehen. Ich kann nur sagen, dass wir bislang gut damit gefahren sind, wenn wir von zu Spiel zu Spiel geschaut haben. Ich halte das immer noch für richtig. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, werden wir auch oben bleiben.“


... den Druck des FC Bayern: „Natürlich bekommen wir mit, dass die Bayern in einen guten Flow reingekommen sind. Sie gewinnen ihre Spiele wieder klarer und zeigen den Fußball, den man von ihnen kennt. Das nehmen wir wahr, aber nichtsdestotrotz schauen wir auf uns. Das ist das Wichtigste, weil wir nur das beeinflussen können.“

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