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Löw verzichtet auf Götze: Konsequent nur bis zu einem bestimmten Punkt

Kommentar

Nach dem DFB-Aus für Hummels, Boateng und Müller handelt Bundestrainer Joachim Löw auch in der Personalie Mario Götze mit der ihm eigenen Konsequenz. Dirk Krampe kommentiert.

Dortmund

, 15.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Löw verzichtet auf Götze: Konsequent nur bis zu einem bestimmten Punkt

Zuletzt war Götze für das DFB-Team beim 2:2 gegen Frankreich am 14. November 2017 am Ball. © imago

Er habe die Leistungs-Steigerung beim Dortmunder „registriert“, eine Rückkehr Götzes aber werde es zumindest für die beiden Länderspiele in der kommenden Woche nicht geben. Auf Götzes möglichen Positionen sieht Löw andere vorn. Das ist sein gutes Recht als Trainer. Er will den Spielstil verändern, er setzt auf Spieler, die gern ins Eins-gegen-Eins gehen. Explizit sprach er von „Tempo und Handlungsschnelligkeit“.

Nur eine Nebenrolle

Das Thema Götze spielte auf der „Erklärungs-Pressekonferenz“ des Bundestrainers nur eine Nebenrolle, zeigte aber den Weg, den Löw einschlagen will - ob aus eigenem Antrieb oder doch unter dem großen Druck nach der verpatzten WM, das sei mal dahingestellt.

Den Eindruck, mit dem endgültigen Verzicht auf drei langjährige Stützen Entschlossenheit demonstrieren zu wollen, konnte Löw am Freitag nicht vollständig ausräumen. Zumal seine Personalmaßnahmen nur bis zu einem bestimmten Punkt konsequent sind. Boateng, Müller und Hummels auszusortieren, dafür aber an Manuel Neuer und Toni Kroos festzuhalten, die sich in dieser Saison wahrlich nicht im Dunstkreis ihres Top-Leistungsvermögens bewegen, das passt nicht wirklich zusammen.

Tür ist nicht endgülitig zu

Immerhin: Anders als beim Bayern-Trio ist für Mario Götze die Tür nicht endgültig zu. Momentan ist das für den Dortmunder aber wohl nur ein schwacher Trost.

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