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Tedesco vor dem Aus: Krisensitzung auf Schalke soll die Trainerfrage klären

Schalke 04

Nach der Rückkehr aus Manchester gibt es auf Schalke am Mittwochnachmittag eine Krisensitzung. Einziges Thema: Fliegt Trainer Domenico Tedesco oder darf er bleiben?

Gelsenkirchen

, 13.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Tedesco vor dem Aus: Krisensitzung auf Schalke soll die Trainerfrage klären

Abwärts: Schalke-Trainer Domenico Tedesco steht vor dem Aus. © dpa

Sportvorstand Jochen Schneider will dann am Donnerstag die Entscheidung verkünden. Derweil gibt es auf unserer Facebookseite und von der internationalen Presse Hohn und Spott für die Königsblauen.

Das Debakel in Manchester sorgte auf der Facebookseite dieser Zeitung für Hohn und Spott für die Spieler des FC Schalke 04. Einige fordern den Rücktritt von Trainer Domenico Tedesco. Und auch die internationale Presse ging mit dem Auftritt des Bundesligisten scharf ins Gericht.

„Mit Fußball spielen hat das nichts zu tun“

Markus Reck schrieb: „Unglaublich, was da im Moment abgeht. Mit Fußball spielen hat das nichts zu tun.“ Thomas Herrmann kommentierte spöttisch: „Ja, ganz klare Trendwende, es geht bergauf! Ich glaube, Herr Schneider verkennt die Situation...“ Für Reinhardt Wolf waren die 90 Minuten im Etihad Stadium „das Allerletzte. Jetzt hat man uns auch noch in Europa lächerlich gemacht“.

Daniel Bärtschi fordert personelle Konsequenzen: „Das war keine deutliche Niederlage meine Herren, das war ein Debakel!!! Ein Trainer, der jetzt nicht zurücktritt, hat jeden Realitätssinn verloren!!! Wenn Schalke nicht absteigen soll, muss jetzt Klartext geredet werden“.

„Eine Nummer zu groß“

„The Guardian“ nannte die Königsblauen „zuvorkommende Gegner“ und ergänzte: „Manchester City genießt den Spaziergang zum 7:0 unter die letzten Acht gegen schlaffe Schalker. Es war ein Abend von spektakulärer Überlegenheit. Das gruseligste für die anderen Teams vor der Viertelfinal-Auslosung ist, dass es lange gar nicht so aussah, als würde Guardiolas Team am Maximum spielen.“

Die „Daily Mail“ wurde besonders deutlich. Schalke sei „so schlecht, dass der Vereinsname mit einem Endergebnis verwechselt werden könnte. Die Champions League war für die Deutschen in dieser Saison eine Nummer zu groß.“

„Überlupft, getunnelt und gedemütigt“

Die englische Boulevardzeitung „The Sun“ schrieb: „Schalkes Torwart Ralf Fährmann - überlupft, getunnelt und gedemütigt innerhalb von sieben umwerfenden Minuten während der ersten Hälfte, war da draußen hilflos bloßgestellt. Seine Abwehr ließ ihn nach der Pause allein, während der Angriff von City mehr wollte.“

Die spanische Sportzeitung „Marca“ wies darauf hin, welch große Leistungsunterschiede es auch in der Königsklasse gibt. „Die Champions League bietet uns von Zeit zu Zeit Duelle, wie das zwischen Manchester City und Schalke 04. Die Ansprüche der beiden Klubs - die einen kämpfen um den Titel in der Premier League, die anderen gegen den Abstieg aus der Bundesliga - liegen so weit auseinander, dass das 10:2 aus Hin- und Rückspiel es perfekt widerspiegelt.“

Und die französische Zeitung L’Equipe konstatierte ungewöhnlich scharf: „Guardiolas Team, das das zähe Hinspiel 3:2 gewann, schlachtete ein völlig überfordertes Schalke mit 7:0 ab“.