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Schalke 04 und die Suche nach Christian Heidels Nachfolger(n): Mehr Breite in der Spitze

Schalke 04

Neben Jonas Boldt ist auch Michael Reschke einer der Kandidaten auf der langen Liste. Sogar ein Führungs-Trio Sport mit Technischem Direktor ist möglich.

Gelsenkirchen

von Norbert Neubaum

, 25.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Schalke 04 und die Suche nach Christian Heidels Nachfolger(n): Mehr Breite in der Spitze

Steht auf Schalkes Kandidaten-Liste: Michael Reschke, vorher beim VfB Stuttgart. © dpa

Das königsblaue Beben um den Rücktritt von Manager Christian Heidel ist vorbei, nach einem Tag des „Durchschüttelns“ schaut Schalke nun in die Zukunft. Was der Klub allerdings schon vor Heidels angekündigtem Abgang gemacht hatte...

Denn die Namen Klaus Allofs und Jonas Boldt als mögliche Nachfolger spukten ja schon vorher durch den blau-weißen Orbit. Neu aufgesprungen aufs Kandidaten-Karussell ist, befördert durch „Bild“, Michael Reschke.

Rauswurf in Stuttgart

Nach Informationen unserer Zeitung steht Reschke tatsächlich auf einer längeren Kandidaten-Liste – was einerseits verblüfft, weil der 61-Jährige erst vor zwei Wochen beim VfB Stuttgart hochkantig „rausgeflogen“ war. Andererseits war Reschke auf Schalke schon im Gespräch, als ein Nachfolger für Horst Heldt gesucht wurde.

Obwohl Reschke seine „großen Zeiten“ als „Kaderplaner“ bei Bayer Leverkusen und Technischer Direktor bei Bayern München eher in der „zweiten Reihe“ hatte, während ihm die Konfrontation mit direkter öffentlicher Kritik als Verantwortlicher in Stuttgart eher Unbehagen zu bereiten schien, wäre für Reschke wohl der Posten des Schalker Sportvorstands vorgesehen.

Kommt Profi mit „Stallgeruch“?

Fast „gesetzt“ als Neuzugang gilt bereits Jonas Boldt, obwohl der Leverkusener vor dem S04-Aufsichtsrat einen etwas zu selbstbewussten Präsentations-Auftritt gehabt haben soll.

Die Position des „Managers“ soll auf Schalke ein Auslaufmodell sein und die Sport-Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Denkbar ist nach Informationen unserer Zeitung sogar ein Führungs-Trio, dem auch noch ein Technischer Direktor angehören soll – hier könnte, dem aktuellen Dortmunder Modell folgend, auch ein Ex-Profi mit Schalker „Stallgeruch“, wie z. B. Christoph Metzelder, installiert werden.

Schuster soll wohl bleiben

Da dem Vernehmen nach auch Heidels Vertrauter Axel Schuster auf Schalke bleiben soll, wäre dem Berti-Vogts-Spruch: „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden“ damit wohl Genüge getan.