Die Fliednerschule nimmt im kommenden Schuljahr 66 Schulanfänger auf. Im vergangenen Jahr waren es 46. © Stefan Grothues
Schulanmeldung

244 Kinder werden im Sommer an vier Stadtlohner Grundschulen eingeschult

Die Stadt Stadtlohn hat am Dienstag die Anmeldezahlen für die Grundschulen vorgelegt. Die allermeisten der 244 Kinder können jeweils in der nächstgelegenen Schule eingeschult werden.

Der Rat der Stadt Stadtlohn hat in seiner jüngsten Sitzung für die Fliednerschule eine Erhöhung der Zügigkeit von derzeit zwei Eingangsklassen auf nun drei Eingangsklassen beschlossen, um möglichst viele Kinder aufnehmen zu können. Zum Zeitpunkt der Ratssitzung lagen nur die Prognosezahlen für die Schülerentwicklung vor. Das sind die aktuellen und tatsächlichen Anmeldezahlen:

  • In die Fliednerschule wurden im vergangenen Sommer 46 Kinder eingeschult und im kommenden Sommer werden es 66 Kinder sein.
  • In die Gescher-Dyk-Schule wurden im vergangenen Sommer 49 Kinder eingeschult und im kommenden Sommer werden es 56 Kinder sein.
  • In die Hilgenbergschule wurden im vergangenen Sommer 53 Kinder eingeschult und im kommenden Sommer werden es 66 Kinder sein.
  • In die Hordtschule wurden im vergangenen Sommer 39 Kinder eingeschult und im kommenden Sommer werden es 56 Kinder sein.

„Nicht alle Erstwünsche der Eltern konnten erfüllt werden“, sagt Fachbereichsleiter Klaus-Dieter Weßing. An der Fliednerschule und an der Hilgenbergschule gab es mehr Anmeldungen als Plätze. „Es handelt sich aber nur um Einzelfälle“, so Klaus-Dieter Weßing. Die Stadt habe versucht, Kinder aus einer Kita-Gruppe nicht zu trennen und die Nähe der Wohngebiete zur jeweiligen Schule berücksichtigt, so Weßing.

Fliednerschule und Hilgenbergschule sind Schwerpunktschulen

Der Erste Beigeordnete Günter Wewers hob am Dienstag hervor, dass die Fliedner- und die Hilgenbergschule Schwerpunktschulen für Kinder ohne Deutschkenntnisse sind. Wewers: „Sie unterrichten ,Deutsch als Zielsprache‘ und erhalten hierfür zusätzliche Lehrerstellen.“

Parallel zum Regelunterricht werden die Kinder in DaZ-Gruppen gefördert. Durch die Aufnahme von Kindern ohne Deutschkenntnisse verlängere sich bei einigen dieser Kinder der Verbleib in der Schuleingangsphase von zwei auf drei Jahre, so dass die unteren Klassenstärken hierdurch ansteigen, so Günter Wewers.

Bei einem Klassenfrequenzwert von 28 Kindern pro Klasse habe dies in der Vergangenheit bereits zu Teilungen von Klassen geführt. „Um dies zu verhindern und um allen Kindern gerecht zu werden, wurde gemeinsam mit dem Schulrat des Kreises Borken eine Begrenzung der Klassengrößen für die Eingangsklassen an diesen beiden Schulen auf 22 Kinder festgelegt“, so der Erste Beigeordnete in einer Pressemitteilung.

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Stefan Grothues

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