23 Abiturienten des GSG Stadtlohn haben eine Eins vor dem Komma

Geschwister Scholl Gymnasium

Die feierliche Zeugnisübergabe für die 90 Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums fand in diesem Jahr nach einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Otger-Kirche statt.

Stadtlohn

22.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dem Schüler Julian Lammers gelang das Kunststück, einen Abiturschnitt von 1,0 zu erreichen.

Dem Schüler Julian Lammers gelang das Kunststück, einen Abiturschnitt von 1,0 zu erreichen. © Richard Prangenberg

„Die goldenen 20er: mit uns der Boom – nach uns die Krise“ – so lautete das Motto des Abiturjahrgangs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Am vergangenen Samstag konnten die insgesamt 90 Abiturienten aus Stadtlohn, Gescher und Südlohn in der St.-Otger-Kirche ihr Zeugnis in Empfang nehmen.

Und auch wenn Schulleiter Jochen Wilsmann in seiner Begrüßung ankündigte, er wolle versuchen, „das Wort mit C nicht auszusprechen“, war die Abiturfeier doch von der aktuellen Corona-Situation geprägt. Nicht nur, weil der traditionelle Abiball bereits im Vorfeld abgesagt werden musste.

Ökumenischen Gottesdienst in der St.-Otger-Kirche gefeiert

Im ökumenischen Wortgottesdiens griffen Kaplan Jonas Hagedorn und Pfarrer Uwe Weber das Motto des Jahrgangs auf und ermutigten die Schülerinnen und Schüler unter der Überschrift „Goldene Träume“, ihren ganz persönlichen Träumen nachzugehen. Nach dem Schlusssegen und einem musikalischen Zwischenspiel der beiden Abiturienten Janes und Yannik Horst, die an diesem Tag an mehreren Stellen für Highlights musikalischer Natur sorgten, folgte dann der zweite Teil der Veranstaltung: die Zeugnisausgabe.

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Diese startete mit einer kurzen Ansprache des Stufenleiterduos Marion Vennekötter und Dirk Haverkämper. Beide gratulierten den Schülern und verkündeten die Bilanz ihrer Jahrgangsstufe: Von den 90 Abiturienten konnten unterm Strich 23 Personen ihre Schullaufbahn mit einer Eins vor dem Komma abschließen. Julian Lammers gelang sogar das Kunststück, einen Abiturschnitt von 1,0 zu erreichen.

Gute Wünsche für die Abiturienten

Anschließend kamen auch die Elternvertreterinnen, die Schülersprecher sowie Bürgermeister Helmut Könning zu Wort. Sie beleuchteten das Abiturmotto allesamt aus unterschiedlichsten Perspektiven. Der Konsens: Auch wenn dieses aufgrund der aktuellen Situation womöglich nicht ganz treffend gewählt sei, so wünsche man den jungen Erwachsenen doch alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg.

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Im Anschluss richtete erneut Schulleiter Jochen Wilsmann das Wort an die Schüler und deren Familien. Er betonte in Hinblick auf das diesjährige Abiturzeugnis: „Es ist nicht unterscheidbar vom Abizeugnis 2019 und 2021. Es hat den vollen Wert. Darauf könnt ihr wirklich stolz sein!“ und fügte angesichts seines in der Begrüßung formulierten Ziels mit einem Augenzwinkern hinzu: „Es ist ausdrücklich kein Corona-Abitur“.

Für den Abiball gibt es schon einen Nachholtermin

Dann konnten die Abiturienten endlich das Ergebnis ihrer zwölfjährigen Schulzeit gemeinsam mit der traditionellen weißen Rose in Empfang nehmen. Und trotz der Mund-Nase-Bedeckungen konnte man dennoch in viele stolze und zufriedene Gesichter blicken, sicherlich auch, weil es bereits einen Nachholtermin für den abgesagten Abiball gibt.

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