Amazonen sichern sich die Trophäen

Fuchsjagdgemeinschaft Ahaus-Stadtlohn

Einem alten Brauchtum folgend, hatten die Fuchsmajore der Fuchsjagdgemeinschaft Ahaus-Stadtlohn aus dem Vorjahr, Stefanie Hackfort (Großpferde) und Luisa Wissing (Ponys), zur traditionellen Fuchsjagd am Sonntag eingeladen – als ihre Nachfolgerinnen wurden Johanna Kortbuß und Franziska Holterhaus ermittelt.

AHAUS/STADTLOHN

31.10.2011, 16:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Master der aktiven Reiter, Ralph Jungkamp, führte das Feld beim Ausritt zuerst zum Hof van Wüllen in Oberortwick, wo für Reiter und Pferde von Familie van Wüllen ein Satteltrunk gereicht wurde. Von dort aus ging es durch die herbstlich bunte münsterländische Parklandschaft, vorbei am im niederländischen Renaissance-Stil errichtetem Wasserschloss Haus Egelborg in Legden, zur nächsten Rast auf dem Reiterhof der Familie Niehues in Legden-Isingort. Auch dort wurde zur Hälfte des Ausrittes von der Familie Niehues für die Teilnehmer ein Satteltrunk gereicht. Nach der Stärkung führte der Weg für die Reiter, Kutschen und Planwagen weiter durch abwechslungsreiches Gelände über Stadtlohn-Büren, wo auf einem freien Feld eine kurze Rast zur Erholung der Pferde eingelegt wurde, zum Ziel in der Nähe der Gaststätte Voss in Quantwick. Nach rund 25 Kilometern wurde das Feld gegen 14.30 Uhr von rund 100 interessierten Zuschauern empfangen. Die Einteilung der Ausritte auf die Jagden auf den Fuchsmajor wurden von Master und Jagdleiter Ralph Jungkamp bei sich immer wieder durchkämpfenden Sonnenstrahlen vorgenommen.

Nach spannenden Ausscheidungsritten mit viel Kampfgeist, insbesondere der Amazonen, sicherten sich Franziska Holterhaus auf Mephisto bei den Großpferden und Johanna Kortbuß auf Tabaluga bei den Ponys den begehrten Fuchsschwanz und wurden Fuchsmajore 2011. Beim anschließendem Essen in der Gaststätte Voss in Quantwick wurde die Fuchsjagd nach dem Verklingen des Signals vom Jagdhornbläserkorps mit Spekulationen auf den Fuchsmajor des nächsten Jahres beendet.

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