Arbeitsplätze statt Acker

Gewerbegebiet

Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet: Die Hofstelle am Hilberts Winkel ist abgerissen worden und damit das letzte Zeugnis der landwirtschaftlichen Vergangenheit dieses Areals verschwunden.

STADTLOHN

, 10.06.2014, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dem Erdboden gleich gemacht worden sind in diesen Tagen die Gebäude der früheren Hofstelle am Hilberts Winkel. Die Fläche wird in das Gewerbegebiet integriert.

Dem Erdboden gleich gemacht worden sind in diesen Tagen die Gebäude der früheren Hofstelle am Hilberts Winkel. Die Fläche wird in das Gewerbegebiet integriert.

Das stellt nicht immer eine leichte Aufgabe dar. Denn der Bedarf an Flächen ist nach wie vor spürbar vorhanden. Die Stadt bemühe sich deshalb kontinuierlich darum, geeignete Flächen zu erwerben. „Dabei müssen wir natürlich die Vorgaben beachten, die uns die Landesplanung macht“, sagt Mesken zu dem Rahmen, in dem sich die Ausweisung von Industrie- und Gewerbegebieten bewegt. Gleichzeitig gilt es für die Stadt, mit den Grundstückseigentümern handelseinig zu werden. Nur so ist es überhaupt möglich, früheres Ackerland umzuwandeln in Grundstücke, auf denen später Werkshallen stehen.

So wie am Hilberts Winkel: Die Vergabe der Flächen ist dort praktisch schon komplett gelaufen. Die Hofstelle selber ist übrigens in drei Abschnitte aufgeteilt worden: Ein Abschnitt wurde für den Bau des Regenrückhaltebeckens mit genutzt, über einen weiteren Abschnitt führt inzwischen die Dinkellandstraße, die das neue Gewerbegebiet von der Weerseloer Straße aus direkt erschließt. Der dritte Abschnitt der ehemaligen Hofstelle geht an zwei Unternehmen. „Eines davon ist eine angrenzende Firma, die damit die Chance bekommt, sich am Standort zu vergrößern“, sagt Mesken. Auch der frühere Weg „Hilberts Winkel“ wird der Gewerbefläche zugeschlagen: Das Einziehungsverfahren ist im Rat über die Bühne gegangen.

Die Stadt entwickelt derzeit an mehreren Stellen bestehende Gewerbegebiete weiter. Die Nutzer der betreffenden Flächen stehen oftmals schon fest: Das gilt zum Beispiel an der Verlängerung der Ottostraße und im Bereich Hordt, an der Vredener Straße zur Erweiterung eines Recyclingbetriebes und an der Siemensstraße gegenüber von Lichtgitter. Mesken verspricht, dass die Stadt weiter am Ball bleibt, um Möglichkeiten des Wachstums zu schaffen: „Wir sind optimistisch, dass es uns auch in Zukunft gelingt, weitere neue Flächen zur Verfügung zu stellen.“  Thorsten.Ohm@mdhl.de

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