Austellung zum 30. Kiepenkerl-Sonntag

Im Haus Hakenfort

„30 Jahre Kiepenkerl-Sonntag“ heißt es in diesem Oktober. Im Haus Hakenfort soll aus diesem Anlass eine kleine Dokumentation der Geschichte der Kiepenkerle präsentiert werden. Diese Idee des Kiepenkerl-Sonntag Initiators Günther Südhoff wurde jüngst vom Sport-und Kulturausschuss begrüßt.

STADTLOHN

von Von Johanna Uppenkamp

, 03.08.2011, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Einzug der Kiepenkerle und Bäuerinnen bot einen sehenswerten Anblick.

Der Einzug der Kiepenkerle und Bäuerinnen bot einen sehenswerten Anblick.

Ausrüstungsgegenstände und traditionelle Kleidung der Kiepenkerle hat Günther Südhoff zusammengetragen und möchte diese Exponate der Stadt per Schenkungsvertrag auch überlassen. Diskutiert wurde aber darüber, ob die Exponate rund um das Kiepenkerl-Wesen im Anschluss im Haus Hakenfort verbleiben oder – wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen – zur alten Marienschule wechseln sollten. Erwin Plate (UWG) sprach sich für eine längerfristige Ausstellung aus. „Im Haus Hakenfort würde die Ausstellung einen würdigen Platz erhalten. Sie wäre dort für jedermann zugänglich.“ Otger Harks (SPD) sah das anders. „Eine Dauerausstellung läuft sich ab. Außerdem ist dies nicht das Ziel, sondern es sollten möglichst auch noch andere Themenbereiche im Haus Hakenfort ausgestellt werden.“ Für die FDP ergänzte Dr. Jürgen Wichmann, dass die Idee grundsätzlich gut sei, das Problem nun jedoch die Unterbringung danach ist. So müsse man sich vorher über den Umfang der Ausstellung klar werden. Ludger Konrad (CDU) fügte hinzu, dass man keine Angst haben müsse, dass die Ausstellung in der Marienschule nicht besucht werden würde. „Durch die Schulklassen ist da eine Menge los.“ Günther Südhoff selbst befürwortete das Haus Hakenfort als Ausstellungsort, da dort das Stadtmarketingbüro die Präsentation im Blick behalten könne. Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch betonte, dass das Haus Hakenfort grundsätzlich eine andere Funktion habe und kein Ausstellungsraum sei. Für eine Unterbringung der Gegenstände würde sich somit eher die Marienschule anbieten. Mehrheitlich schlossen sich die Ausschussmitglieder dieser Sichtweise an.

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