Beispielhaftes Engagement

Eduard Bockwinkel geehrt

Eduard Bockwinkel ist mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird damit das große Engagement des Stadtlohners für die Jugend.

STADTLOHN

von von Michael Schley

, 19.10.2011, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) und Bürgermeister Helmut Könning (r.) mit Eduard Bockwinkel.

Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) und Bürgermeister Helmut Könning (r.) mit Eduard Bockwinkel.

Könning, der selbst an der ersten Ferienfreizeit 1964 teilnehmen durfte, erinnerte sich besonders an die Abende am Lagerfeuer sowie an die Nachtwachen. „Für die Verpflegung sorgte natürlich Edu“, verwies Könning nicht auf die „Funktion“ als „gute Seele“, sondern auch als langjähriger Lagerkoch. Auch die guten Beziehungen zu Hönningen/Ahr hätten in Bockwinkels Wirken den Grundstein gefunden. Maria Lepping brachte stellvertretend für Lagerleitung und -team auf den Punkt, was alle Anwesenden dachten: „Edu, es ist schön, dass wir dich haben und hoffentlich noch lange haben werden. Du hast uns alle angesteckt.“ Zum Dank überreichte Lagerleiter Norbert Vos eine Geschenkurkunde zur „kostenlosen Teilnahme an den Ferienfreizeiten bis ans Lebensende.“ Worte des Dankes gab es auch vom DJK-Vorsitzenden Peter Timpe, „Eine schöne Zeit war es schon.“ Bekannt bescheiden und kurz blickte Bockwinkel selbst zurück.

Eduard Bockwinkel widmete sich besonders der vereinsinternen Jugendarbeit der DJK. 1964 war er einer der Urheber der Ferienfreizeit – zunächst nach Beynburg, ab 1965 dann nach Hönningen/Ahr. Als Mit-Organisator, Betreuer und vornehmlich als Lagerkoch versorgte er in Spitzenjahren bis zu 300 Kinder und Jugendliche. Vor rund 30 Jahren hat er sich für das integrative Konzept eingebracht.

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