Beste Noten für Bauarbeiten am neuen Schulgebäude

Geschwister-Scholl-Gymnasium

STADTLOHN Schritt für Schritt geht der Erweiterungsbau am Geschwister-Scholl-Gymnasium seiner Vollendung entgegen: Immer ähnlicher wird der „Doppelgänger“ dabei seinem Vorbild, dem benachbarten, schon seit dem Jahr 2000 bestehenden Acht-Klassen-Gebäude.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 09.10.2009, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch sieht es nach einer Baustelle aus, aber im Dezember soll hier im Neubau Einweihung gefeiert werden.

Noch sieht es nach einer Baustelle aus, aber im Dezember soll hier im Neubau Einweihung gefeiert werden.

Allerorten herrscht Zufriedenheit über die Weitsicht, die damals alle Beteiligten hatten: Sollte die Schule einmal vier- statt wie zunächst gebaut dreizügig werden, sollte der Gebäudeteil der Einfachheit und Abrundung halber noch einmal errichtet werden. Zu Beginn der Osterferien starteten die Arbeiten – und für Ende November/Anfang Dezember könne die Einweihung geplant werden, blickt Bauamtsleiter Wolfram Höltken im Gespräch mit der Münsterland Zeitung voraus.Positive Zwischenbilanz „Es ist alles gut gelaufen, wir sind im Zeitplan“, zieht Höltken eine positive Zwischenbilanz. „Zurzeit werden Trockenbauarbeiten ausgeführt“, berichtet Manfred Schwenz vom Hochbauamt. Der Estrich müsse noch trocknen – im Anschluss könne der Fußboden verlegt werden. In den Klassenräumen gibt es Parkett, in den Fluren wird es mediterran mit Terrazzo-Steingut. Die Heizungen werden montiert, auch Elektriker arbeiten auf Hochtouren.Note gut bis sehr gut für Baufortschritt Dem Baufortschritt gibt auch Schulleiter Bernhard Gemsa die Note gut bis sehr gut: „Das Bauunternehmen hat erstklassig gearbeitet, und die Gewerke konnten gut hintereinander gebracht werden“, lobte Gemsa. Eine weitere gute Nachricht konnte Wolfram Höltken mitteilen: „Wir liegen im Kostenrahmen“. Die Stadt Stadtlohn investiert 1,3 Millionen Euro in den Erweiterungsbau – dazu kommen noch rund 70 000 Euro für die Einrichtung.Moderner technischer Standard im Erweiterungsbau Nicht nur ein neues Gebäude, auch eine technische Innovation entstehe mit dem Erweiterungsbau – auf diesen Aspekt lenkte Bernhard Gemsa, der Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums den Blick: Das Acht-Klassen-Gebäude, das von den Oberstufenschülern genutzt werden soll, werde nach modernem technischen Stand eingerichtet. Tageslichtprojektor und Kreidetafel sind passé – elektronische Tafeln und Internetplätze sind Standard in den Kursräumen – „das ist in England, den Niederlanden und vielen anderen Ländern schon üblich“, betont Gemsa. Mit Hilfe von Sponsoring werde dies möglich.

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