Betrüger entwickeln sich: Schockanruf bei Stadtlohnerin zeigt Wirkung

Schockanruf

Die Angestellte eines Geldinstitutes verhinderte, dass eine Geschädigte auf eine ganz neue Masche von Betrügern hereinfiel und fast eine große Summe Geld übergeben hätte.

Stadtlohn

31.03.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Durch das umsichtigen Verhalten einer Bankangestellten konnte verhindert werden, dass eine Stadtlohnerin eine Geldsumme im mittelern fünfstelligen Bereich an Betrüger übergeben hat.

Durch das umsichtigen Verhalten einer Bankangestellten konnte verhindert werden, dass eine Stadtlohnerin eine Geldsumme im mittelern fünfstelligen Bereich an Betrüger übergeben hat. © picture alliance/dpa

Gleich zwei Bankfilialen hatte die Geschädigte fast zeitgleich angerufen, um Geld im mittleren fünfstelligen Bereich abheben zu können. Auf die Fragen der Bankmitarbeiterin zum Verwendungszweck wich die Kundin aus.

Angestellte schöpft Verdacht

Der Geldinstitutsangestellten kam der Vorgang verdächtig vor und die Polizei erhielt Kenntnis.

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Auffällig war, dass seitens der Angerufenen den Mitarbeitern der Hausbank weniger Vertrauen geschenkt wurde als dem Betrüger am Telefon. Ein deutliches Signal, dass sich die Maschen der Täter weiterentwickeln und immer perfider werden.

Betrüger haben sich weiter entwickelt

Es gibt eine neue Vorgehensweise der Betrüger: Die Telefonanrufe beginnen sofort nach dem Annehmen des Gesprächs mit einer weiblichen wimmernden oder schreienden und um Hilfe bettelnden Stimme.

Angebliche Polizeibeamte oder Staatsanwälte übernehmen dann das Gespräch. Das Erkennen der Stimme der angeblichen Verwandten wird somit nahezu unmöglich.

Die Polizei bitten erneut um besondere Vorsicht und Skepsis bei solchen Anrufen. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei fordern am Telefon Geld.

Die durch die Betrüger üblicherweise geforderte Geldübergabe an einen Boten an öffentlichen Plätzen, ist ein eindeutiges Signal einer Straftat.

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