Bewerbung als „Fair-Trade-Town“ ist auf dem Weg

Hoffen auf Siegel

Der Auszeichnung "Fair-Trade-Town" ist die Stadt Stadtlohn jetzt ein gutes Stück näher gerückt. Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses unterzeichnete Bürgermeister Helmut Könning im Beisein von Mitgliedern der Steuerungsgruppe die offizielle Bewerbung Stadtlohns zur Fair-Trade-Stadt.

STADTLOHN

, 22.03.2015, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der feierlichen Unterschrift: Bürgermeister Helmut Könning und Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt, oben von links Martin Auras vom SMS, Andrea Schröer von der Stadtverwaltung und Mathilde Terbrack vom Krankenhaus Maria-Hilf.

Bei der feierlichen Unterschrift: Bürgermeister Helmut Könning und Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt, oben von links Martin Auras vom SMS, Andrea Schröer von der Stadtverwaltung und Mathilde Terbrack vom Krankenhaus Maria-Hilf.

Denn jetzt seien alle Voraussetzungen dafür erfüllt, sagte der Bürgermeister. Der faire Handel unterstützt Produzenten in den Entwicklungsländern, um ihnen aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen.

Bemühungen laufen seit 2013

Rückblick: Im August 2013 hatten die Kirchengemeinde St. Otger und der Eine-Weltladen den Bürgerantrag gestellt und laut Ratsbeschluss wurde die dafür erforderliche Steuerungsgruppe gebildet. Auf breiter Basis wurden dann im Einzelhandel und in der Gastronomie Faire-Trade-Produkte angeboten. Selbstverständlich wird sowohl im Büro des Bürgermeisters, im Klön-Café des K-Punktes, im Klinikrestaurant des Krankenhauses und in der Physiotherapie fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt, berichteten die Verantwortlichen.

Auch bei Weihnachtsgeschenken an die Mitarbeiter werde auf faire Produkte Wert gelegt. "Wir hoffen, dass wir bald das Fair-Trade-Town-Siegel bekommen werden", meinte Martin Auras vom SMS-Marketing. In vielen Aktionen und durch Öffentlichkeitsarbeit sei dieses Anliegen schon ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht worden, meinte er.

Schon gut aufgestellt

Ziel der Bemühungen sei es, den Gedanken des freien Handels in der Stadt zu verbreiten, erläuterte Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt. Er freute sich darüber, dass Stadtlohn in Bezug auf fair gehandelte Produkte schon gut aufgestellt sei und dass die Kampagne Fair-Trade-Town sowohl vom Geschwister-Scholl-Gymnasium als auch vom Biohof Lesker und den Lebensmittelketten mitgetragen werde. Im Büro des Vereins TransFair in Köln wird die Bewerbung Stadtlohns für das Fair-Trade-Town-Siegel jetzt überprüft .

Gemeinsam überlegen die Initiatoren nun, wie, wo und wann die Stadt Stadtlohn mit diesem Siegel werben kann. Möglichkeiten biete da die Internetseite und der Briefkopf der Stadt, meinte Bürgermeister Könning.

 

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