Eisverkauf bei Pinocchio geht in der Corona-Krise weiter

Coronavirus

Das Coronavirus trifft auch Eisdielen hart. Trotz Sonnenschein bleiben die Tische verwaist. Luca Beer vom Eiscafé Pinocchio macht trotzdem weiter. Eis gibt es aber nur noch „To Go“.

Stadtlohn

, 31.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Luca Beer verkauft sein Eis nur noch "To Go". Das Fenster zur Stegerstraße hat er mit Plexiglas soweit verkleinert, dass nur noch das Tablett mit Eis hindurchpasst. "So kann ich weiterverkaufen", sagt er.

Luca Beer verkauft sein Eis nur noch „To Go“. Das Fenster zur Stegerstraße hat er mit Plexiglas soweit verkleinert, dass nur noch das Tablett mit Eis hindurchpasst. „So kann ich weiterverkaufen“, sagt er. © Stephan Teine

Die Tür zu seinem Eiscafé Pinocchio an der Ecke Stegerstraße/Klosterstraße bleibt zu. Doch der Verkauf geht bei Luca Beer weiter. Allerdings nur noch „To Go“ – durch das Fenster an der Stegerstraße.

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„Täglich ist von 13 bis 20 Uhr geöffnet“, sagt Luca Beer. Klar, dass Geschäft in der kleinen Eisdiele oder auf der Terrasse fällt weg. Durch den Umbau kann er aber zumindest außer Haus noch verkaufen. „Nicht ideal, aber ein Rettungsanker“, sagt er.

Eis muss verpackt verkauft werden

Natürlich muss er sich auch an andere Hygienevorschriften halten: Abstandsregeln beispielsweise. Auch darf er das Eis nur noch verpackt verkaufen. Selbst das einzelne Eisbällchen muss vor dem Genuss in Papier eingeschlagen werden.

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Auch müssen sich die Kunden mit dem Eis in der Hand erst ein Stück vom Eiscafé entfernen, bevor sie das erste Mal schlecken dürfen: „50 Meter ist die Regel“, sagt Luca Beer.

Größere Portionen sollen vorbestellt werden

Um die Abstandsregeln besser einhalten zu können, bittet er bei größeren Bestellungen um einen kurzen Anruf. „Für das einzelne Bällchen wäre das natürlich übertrieben“, fügt er hinzu. Wer jedoch mehrere Eisbecher bestellen möchte, soll sich eben kurz melden: Tel. 02563/9054900.

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