Ermittlungen zum Flugzeugabsturz ziehen sich hin, Pilot ist noch nicht vernehmungsfähig

mlzFlugplatz Stadtlohn-Vreden

Zehn Tage nach dem Absturz eines Fliegers in Stadtlohn, bei dem ein Mensch starb und einer schwer verletzt wurde, wird weiter ermittelt. Ein Sachverständiger soll am Mittwoch eintreffen.

Stadtlohn

, 23.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Ermittlungen nach dem Flugzeugabsturz am Flugplatz Stadtlohn-Vreden sind bisher noch nicht großartig vorangekommen.

Ein Sachverständiger soll das Flugzeugwrack untersuchen und so Hinweise auf die Unfallursache ermitteln.

Wie Markus Hüls von der Pressestelle der Polizei des Kreises Borken erklärt, sei der jedoch schwer zu bekommen gewesen. Am heutigen Mittwoch (23. Oktober) soll er jedoch in Stadtlohn eintreffen. Wie lange die Ermittlungen dauern, mag er Markus Hüls allerdings nicht abschätzen.

Ermittlungen können sich noch Monate hinziehen

Noch offener sei der Zeitplan für die weiteren Ermittlungen: Es könne sich auch noch mehrere Monate hinziehen, bis die endgültigen Ergebnisse feststehen, sagt er.

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Das Wrack des Ultraleichtflugzeugs vom Typ Ikarus C42 lagert seit dem Unfall vom 13. Oktober in einem Hangar auf dem Flugplatz. Da es sich bei dem Flieger um ein Luftsportgerät handelt, ist nicht die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, sondern Polizei und Staatsanwaltschaft für die Ermittlung zu dem Unglück zuständig. Die Behörden ermitteln aktuell wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.

Pilot konnte noch nicht vernommen werden

Der schwerverletzte Pilot konnte indes noch nicht vernommen werden. Der 55-jährige Mann aus Oberhausen war per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Enschede eingeliefert worden.

Ultraleichtflugzeug stürzt in Acker neben der Landebahn

Am Sonntagnachmittag, 13. Oktober, war das Ultraleichtflugzeug besetzt mit zwei Personen beim Landeanflug auf den Flugplatz Stadtlohn-Vreden verunglückt und in einen angrenzenden Acker gestürzt.

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Der Pilot war nach einem ersten Landeversuch durchgestartet. Danach war die Maschine abgedreht und aus rund 20 Metern Höhe in das Feld gestürzt. Der Passagier, ein 54-jähriger Ahauser, kam bei dem Absturz ums Leben.

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