Feuerwehr führte Alarmübung durch

Am Krankenhaus

Die Sirene heulte am Montagabend in Stadtlohn - glücklicherweise wurden die Feuerwehrkameraden aber nur zu einer Übung gerufen. Angenommen wurde ein Unglücksfall im Krankenhaus Maria Hilf, wie Wehrführer Günter Wewers mitteilte.

STADTLOHN

25.10.2011, 12:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Geretteten wurden zu einer Verletztensammelstelle gebracht, die inzwischen vom gleichzeitig alarmierten Deutschen Roten Kreuz in Form eines Versorgungszeltes aufgebaut worden war. Nach und nach erfolgte dann die ärztliche Versorgung im Krankenhaus vor Ort. Weil durch einen Brand in einem Krankenhaus schnell eine große Anzahl von hilfsbedürftigen Personen betroffen sein könnte, war dieser angenommene Zwischenfall auch für die Mitarbeiter des Krankenhauses mit einer Reihe von Arbeiten verbunden. So wurden sofort Bestandsaufnahmen über die im Krankenhaus befindlichen Patienten erstellt und deren körperlicher Zustand zwecks einer möglichen Evakuierung des gesamten Gebäudes bewertet.  Auch wurde für alle Stationen zusätzliches Bereitschaftspersonal zum Dienst gerufen. Es wurde eine Einsatzzentrale eingerichtet, um die Arbeiten des Krankenhauses und der Hilfsorganisationen zu koordinieren.

In der abschließenden Manöverkritik waren sich das Krankenhaus und die Hilfsorganisationen einig, dass der Übungseinsatz, von dem die eingesetzten Kräfte im Vorfeld keine Kenntnis hatten, sehr reibungslos verlaufen ist. Wehrführer Günter Wewers hob hervor, dass es wichtig sei, Abläufe zu üben, bei denen der Erfolg von der Zusammenarbeit verschiedener Kräfte abhänge wie im vorliegenden Fall mit dem Krisenstab des Krankenhauses.  Der Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Saffé zeigte sich beeindruckt vom guten Zusammenspiel der Hilfsorganisationen und bescheinigte allen Beteiligten einen professionellen Umgang mit dem Einsatzgeschehen, zumal über lange Strecken nicht klar war, dass es sich „nur“ um eine Übung handelte.

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