Fun on Ice vor dem Start

Eislauf-Vergnügen

Der kleine Sohn von Martin Auras kann sich freuen. Er darf zum ersten Mal aufs Eis. Sein Papa freut sich auch. Der Geschäftsführer des Stadtmarketing-Vereins in Stadtlohn zieht die Schlittschuhe selbst zwar lieber nicht an. Doch die Atmosphäre von Fun on Ice – die liebt er.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 22.11.2013, 16:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Erlebnis, das auch in diesem Jahr viele mit ihm teilen dürfen. „Fun on Ice“ geht in seine 14. Runde, und am Freitag stellten die Organisatoren das Programm vor. Ein wenig Erleichterung war Auras durchaus anzumerken, als er in der Scheune des Hauses Hakenfort den versammelten Medienvertretern berichten konnte: „Wir haben es wieder geschafft.“ Denn auch wenn sich Fun on Ice eigentlich vom Start im Jahr 1998 an als Publikumsmagnet erwiesen hatte: Die Eislaufbahn mit allem Drum und Dran braucht nicht nur fleißige Hände, die mit anpacken, sondern jedes Jahr auch Sponsoren, die sich dafür begeistern lassen und ihr finanzielles Scherflein zum Gelingen dieser Winter-Attraktion beitragen. Mitgeholfen hat dabei in diesem Jahr auch wieder die „Eiswürfel“-Aktion, bei der vom Schüler bis zum Unternehmen symbolische Eiswürfel zum Stückpreis von fünf Euro „sponsern“ konnten.

Die kalten Bausteine und das heiße Engagement haben sich offensichtlich erfolgreich zusammengefügt. Während an diesem nasskalten Novembermorgen vor dem Stadtlohner Rathaus das rot-weiße Absperrband flatterte, weil der Unterbau der Eisbahn eintreffen sollte, weckte Auras in der warmen Scheune der Begegnungsstätte die Vorfreude auf Fun on Ice 2013. Erste Botschaft: Das Eislaufen steht wie im Vorjahr ganz im Mittelpunkt. „Es wird keine Sonderaktionen geben, wir wollen die Zeit nutzen, um möglichst jede Minute eine Gelegenheit zum Eislaufen zu geben“, sagte Auras. Das heißt konkret: Morgens gehört die Eislauffläche den Schulklassen – rund 70 sind bereits für das freie Eislaufen gemeldet –, und am Nachmittag kann jeder gegen eine Eintrittsgebühr seine Runden drehen.

Zweite Botschaft: Das Curling-Event geht mit einem etwas verkleinerten Feld an Teams an den Start, dafür kann jedes von ihnen aber mindestens drei Mal spielen, weil dadurch ein anderer Modus als bisher möglich wird. „Das macht es viel attraktiver, abends dazubleiben, auch wenn vielleicht das Auftaktspiel verloren wird“, erklärt Frank Poppenborg von der Sparkasse Westmünsterland in Stadtlohn. Sie richtet das Curling aus, und eine Erfahrung aus der Vergangenheit lautete: Wenn ein Team nur einmal spielt, weil es im KO-System gleich verliert, ist der Spaß sofort vorbei. „Das wird sich ändern, deshalb diesmal auch eine Verkleinerung auf 96 Mannschaften.“ Ein Spaß, der nicht nur bei den Erwachsenen gut ankommt. Barbara Berardis vom Jugendwerk berichtete über die Aktion Winter-Curling: Acht Mannschaften mit Jugendlichen treten an einem Abend gegeneinander an. Und fast ein wenig an Stefan Raab erinnert die Jugend-Aktion „Menschen-Wurling“ – da rutschen die Teams selbst über die Eisbahn.

Dritte Botschaft aus der Pressekonferenz: Der Weihnachtsmarkt zum Abschluss zählt wieder mehr Teilnehmer. Allein 28 Hütten sind angemeldet, dazu viele Stände, ein bunter Mix aus kommerziellen Anbietern und Stadtlohner Vereinen – drei Tage lang verbreiten sie weihnachtliches Flair, vom 14. bis zum 16. Dezember. Einschließlich der effektvollen Beleuchtung zum Start: Ob es dem Sohn von Martin Auras dann wie seinem Papa gehen wird? Vielleicht mag er aber lieber Eislaufen als Lichter schauen – oder eine Runde auf dem Karussell drehen und eine heiße Schale Pommes essen. Denn das macht Kindern immer Spaß. Egal, wie kalt es ist…

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