Geometrisch-konstruktive Op-Art-Kunst von Klemens Wansing

Kunstausstellung

STADTLOHN Die Eröffnung der Ausstellung mit Kunstwerken von Klemens Wansing vor dem Sitzungssaal im Rathaus offenbarte nicht nur die Kreativität eines Künstlers, sondern auch die Lebendigkeit der Beziehungen zwischen Stadtlohn und Ostbevern, die damit öffentlich wurden.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 16.10.2009, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht mit dem Computer erstellt, sondern gezeichnet hat dies Klemens Wansing.

Nicht mit dem Computer erstellt, sondern gezeichnet hat dies Klemens Wansing.

Wansing hat nicht nur beruflich viele verschiedene Bereiche bewegt, sondern auch künstlerisch. „Mit schöpferischer Lebenskraft farblich zu Papier gebracht“ ist die Ausstellung übertitelt. „Seine Kunst bewegt sich von strengen Anordnungen, die sich wiederholen, bis zur freien fantasievollen Gestaltung“, machte Könning Appetit auf die besondere Schau. Thomas Gabriel vom Kulturforum Ostbevern ging intensiver auf die künstlerische Sprache Wansings ein. In den 50er Jahren habe Wansing angefangen, sich künstlerisch-kreativ zu betätigen. Damals begannen auch Bridget Riley und Victor Vasarely ihre Karrieren als geometrisch-konstruktive Op-Art-Künstler.

Unabhängig davon habe auch Wansing begonnen, in dieser Art seine eigene Kunst zu gestalten. „Plötzlich ist Präzision kein Landschaftsbild mehr. Punktefelder, die explodieren, Flächen, die zu Wellen werden“, fasste Gabriel das Besondere der Kunst von Wansing zusammen.

  • Die Ausstellung ist bis zum 27. November montags bis freitags, während der Öffnungszeiten, im Rathaus zu sehen. Zusätzlich geöffnet ist sie am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Dann ist der Künstler anwesend.
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