hülsta will die Kräfte bündeln

31.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Der Stadtlohner Markenmöbelhersteller hülsta will seine Kräfte bündeln - und schließt deshalb das Werk in Heek. Zugleich sollen 140 von den insgesamt rund 1400 Stellen abgebaut werden. Noch ist offen, welche Mitarbeiter im Unternehmen konkret betroffen sein werden und in welcher Form der Abbau erfolgen soll. Dazu setzen sich Unternehmensleitung, Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall in den kommenden Wochen an einen Tisch. Bis Mitte März soll in diesem Punkt Klarheit herrschen. Eine Transfergesellschaft ist offenkundig in Vorbereitung.

Das erklärte Geschäftsführer Dr. Bernd Göbel gestern bei einer Pressekonferenz in Stadtlohn. Für diesen strategischen Schritt seien mehrere Gründe verantwortlich: Bestimmte Produktionsvorgänge seien bereits ausgegliedert worden - in eigens gegründete Spezialbetriebe in Coesfeld (Hobb) und Bad Bentheim (Halco).

Am Standort Stadtlohn sollen wie bisher die Schlafraumprogramme und "now!" gefertigt werden, in Ottenstein alle Produkte für den Wohnmöbelbereich, der bislang auch im Heeker Werk angesiedelt war. Die Verlagerung der Produktion und des Personals von dort soll Schritt für Schritt bis ins Jahr 2009 hinein erfolgen.

Umfassende Marketing- und Servicekonzepte sollen die Neuausrichtung des Unternehmens flankieren. Göbel: "Wir planen den Ausbau der Markenposition sowohl in Deutschland, als auch im internationalen Absatzmarkt." to

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