Jochen Baldes’ KOBAL in der Aula des Gymnasiums

pop-art

STADTLOHN Lyrik und Jazz: Zu einer abendfüllenden Suite hatte der Saxophonvirtuose Jochen Baldes das „Seufzerkalendarium“ des in Stadtlohn geborenen Autors Nicolai Kobus im Rahmen des Projekts KOBAL auskomponiert. Als Auftakt der Reihe pop-art:stadtlohn begeisterte er damit am Sonntagabend das Publikum in der Konzertaula des Geschwister Scholl-Gymnasiums.

27.10.2009, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bgeisterten am Sonntagabend ihr Publikum: Jochen Baldes und seine band sowie der Autor Nicolai Kobus.

Bgeisterten am Sonntagabend ihr Publikum: Jochen Baldes und seine band sowie der Autor Nicolai Kobus.

„Ach Anna, du bist mein Alphabet im Schnee“, sagt Nicolai Kobus im Februar mit seiner eindringlichen, kraftvollen Stimme, während Michael Bucher mit seiner Gitarre ein angenehmes Klangpolster erzeugt. Schließlich fängt Schlagzeuger Dominic Egli an, mit einem Pinsel und Schläger leicht über Trommeln und Becken zu streichen und leise zu schlagen. Nachdem Kobus wieder einmal einen seiner formal sicheren Texte rhythmisch exakt vorgetragen hat, hebt Baldes die Hand, um seiner Band den Einsatz zu geben. So erklingen die weit gespannten, mehrstimmigen Melodiebögen, vorgetragen von Jochen Baldes (Saxophone, Klarinette), Michael Gassmann (Trompete) und Thomas Bauser (Hammond-Orgel).

Das Publikum bedankte sich nach diesem außergewöhnlichen Konzertabend mit einem langen Applaus und forderte noch Zugaben ein, die der Künstler und seine Band ihm gerne gewährten.

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