Jogger starten in Stadtlohn auf den Weg nach Münster

mlzSternlauf

62 Läufer starten aus Stadtlohn zum Münsterland-Sternlauf. Das schweißtreibende Vorhaben dient einem guten Zweck.

von Stefan Hubbeling

Stadtlohn

, 29.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Laufschuhe fest zugeschnürt, das Lauf-shirt nochmal zurechtgezupft. So stand Jörg Wittke, Mitglied der SuS-Laufabteilung Stadtlohn, vor der Stadtlohner St.-Otger-Kirche. Da waren es an diesem Samstagmorgen nur noch wenige Momente bis zum Start des achten Sternlaufs zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster. „Mal sehen, was heute geht. Ich fühle mich super und meine letzten Trainingseinheiten waren vielversprechend“, sagte er.

Route West

Pünktlich um 9 Uhr wurde in Stadtlohn vor der St. Otger-Kirche die sogenannte Route West angegangen. 62 Läuferinnen und Läufer hatten sich die 71,8 Kilometer vorgenommen. „Natürlich haben wir während dieser Distanz Pausen eingeplant“, sagte Mitorganisator Andreas Hintemann. Von Stadtlohn führte der Weg über Almsick, Gescher, Tungerloh nach Coesfeld. Nach der Pause beim Coesfelder Kloster Gerleve stand die längste Einzeletappe an. Gut elf Kilometer ging es dann Richtung Nottuln. Danach ging es über Havixbeck, und Gievenbeck zum Ziel an der Uni Münster.

Reiz der Herausforderung

Christina Winter, die mit dem Lauftreff Ottenstein angetreten war, kam nach der zweiten Etappe in Gescher vor der Kirche St. Pankratius an. Bei der Hitze konnte man den meisten Läufern die ersten zwölf Kilometer schon ein wenig ansehen. „Es ist anstrengend. Aber wäre es einfach, wäre der Reiz, sich der Herausforderung zu stellen, nicht vorhanden“, so Christina Winter.

Spenden oder Laufen

Die Spenden für die Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin Pädiatrische Hämatologie / Onkologie des Universitätsklinikums Münster kamen durch die gelaufenen Kilometer der Teilnehmer zustande. „Jeder Läufer legt pro Kilometer einen Betrag fest und spendet nach dem Ende seiner Leistung. Natürlich gibt es auch Bürger und Verwandte der Teilnehmer, die lieber spenden als laufen“, scherzte Andreas Hintemann und bedankte sich gleichzeitig bei allen Spendern.

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