Josef Breuers und Maria Wolters regieren

Wendfelder Schützenfest

Mit dem Vogelschießen am vergangenen Samstag erreichte das Wendfelder Schützenfest seinen eigentlichen Höhepunkt und die immer wieder spannende Frage nach den neuen Majestäten wurde auch beantwortet. Josef Breuers regiert in Wendfeld gemeinsam mit seiner Königin Maria Wolters für die kommenden zwei Jahre das dortige Schützenvolk.

STADTLOHN

04.08.2014, 10:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
König Josef Breuers (4.v.l.) und Königin Maria Wolters (3.v.l.) mit dem Ehrengefolge Reinhold und Silvia Kluthe sowie Thomas Wolters und Hiltrud Breuers

König Josef Breuers (4.v.l.) und Königin Maria Wolters (3.v.l.) mit dem Ehrengefolge Reinhold und Silvia Kluthe sowie Thomas Wolters und Hiltrud Breuers

Darunter auch stellvertretender Bürgermeister Berthold Dittmann und Pfarrer Uhle. Bei herrlichem Sommerwetter waren alle Zeugen eines spannenden Wettstreits, der vom bis dato noch amtierenden Schützenkönig Martin Große Frericks mit dem ersten Schuss eröffnet wurde. Fortan setzte das Schießen auf den von Otger Reimering kunstvoll gefertigten Holzvogel ein. Unter mehreren ernsthaften Bewerbern gelang es schließlich Josef Breuers, mit dem 249. Schuss die Reste des hölzernen Federviehs von der Stange zu holen.

Da waren die unterlegenen Schützenbrüder, der bisherige Amtsinhaber sowie die Offiziellen des Schützenvereins schnell zur Stelle, dem neuen Träger des Schützensilbers zum entscheidenden Schuss zu gratulieren. Auch die Husaren hielten sich mit einem kräftigen Tusch nicht zurück. Neu-König Josef Breuers setzte damit eine Tradition dieser Familie im Schützenverein Wendfeld fort, denn exakt vor 50 Jahren konnte Vater Ludger Breuers die Königswürde erringen.

Ein farbenprächtiges Bild bot sich den Zuschauern am Abend am Festzelt am Ottensteiner Dyk, als Oberst Ludger Berghaus das scheidende Königspaar noch einmal hochleben ließ und sodann die Krönungszeremonie vor versammeltem Bataillon vollzog. Nach einer zackigen Parade zogen, von den Offizieren des Vereins begleitet, die neuen Majestäten nebst Throngefolge unter dem klingenden Spiel der Stadtlohner Husaren ein ins Festzelt, wo das Wendfelder Schützenfest mit dem stimmungsvollen Krönungsball und der Tanzband „Nanu“ einen weiteren Höhepunkt in der 136-jährigen Geschichte des Vereins erlebte.

Bereits am Freitag hatten die Wendfelder Schützen mit Kaplan Dominic Thythara im Festzelt eine heilige Messe gefeiert. Die durchgeführte Kollekte erbrachte für die Aktion „Familie in Not“ das Ergebnis von rund 450 Euro. Nach dem Schieß-Spektakel ging es am Sonntag etwas ruhiger zu beim Kaffeetrinken der Damen und dem Runkelschützenfest der Jugend, womit die Wendfelder Schützenfestfeiertage dann auch ihren endgültigen Abschluss fanden.

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