KFD-Theater erntet Lacher

„Frauenkaffee“

Der Probenfleiß hatte sich gelohnt: Die Frauen der KFD St. Joseph Stadtlohn durften ein humoristisches Feuerwerk erleben – und die Akteurinnen sich gleich zwei Mal über viel Beifall freuen.

STADTLOHN

von von Susanne Dirking

, 20.10.2011, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Teamsprecherin Hedwig Könning (l.) von der KFD St. Joseph durfte sich nicht nur angesichts der kostümierten Vielfalt auf der Bühne überaus zufrieden zeigen über das humoristische Engagement aus den Reihen der Frauen.

Teamsprecherin Hedwig Könning (l.) von der KFD St. Joseph durfte sich nicht nur angesichts der kostümierten Vielfalt auf der Bühne überaus zufrieden zeigen über das humoristische Engagement aus den Reihen der Frauen.

Nach dem Kaffee hieß es Bühne frei für die Schauspieltalente der KFD, die mit einem Nonstop-Programm humoriger Theatersketche und Dönekes, jeweils von einer Superfrau mit einem witzigen Kalauer eingeleitet, die die Zuschauer im Saal den ganzen Abend vor lauter Lachen nicht mehr zur Ruhe kommen ließen. Mit schlagfertigen Antworten verblüffte der „schlaue“ Johann nicht nur den Oberlehrer beim Einschulungstest. Auf der Lauer liegen mit einem „Spekuliereisen“ nach dem Motto „Eene mutt doch för Ordnung sorgen“ machte dem Neugierigen solange Spaß, bis der „Hirnochse“ selbst eine Anzeige bekam. Eine Lachnummer par excellence lieferte ein verdatterter Herr, der mit der automatischen Abfertigung bei der Jobbörse große Probleme hatte. In tollen ollen Klamotten waren die drei „Gaffeltangen“ eine Augenweide, als sie zum Kaffeeklatsch auf die Bühne schlofften. Dort mimten sie die glücklichen Kaffeetanten, und hinterrücks meckerten sie über alles Mögliche.

Ein echter Brüller waren die drei jungen Tenöre mit dem Schlager: „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“. Der Saal tobte vor Lachen und ließ die drei nicht ohne Zugabe von der Bühne. Völlig daneben ging der Bankraub von Egon, der seiner Frau einen Pelzmantel schenken sollte und nach einem köstlich-spaßigen Dialog von der Polizei als Ehemann der Kassiererin entlarvt wurde. Ein Riesen-spectaculum war das neue Märchen vom Rotkäppchen mit den Hits der „Neuen Deutschen Welle“. „Ich heiße Lars und komm’ vom Mars,“ sang der Wolf, während Oma ihn mit ihrem Stock traktierte. „Karamba, ich brauch’ jetzt ’nen Whisky“, sang Rotkäppchen, und der Jäger versuchte mit den Song „Ich bin der Märchenprinz“ mit Rotkäppchen anzubandeln. Nach so viel Lachen gab es langen und kräftigen Schlussapplaus für ein mehr als dreistündiges Theaterprogramm. Für die Armenküche von Schwester Bernita in Lima/Peru spendeten die Frauen 760 Euro.

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