Kräftige Finanzspritze: Fast 800.000 Euro für Smartboards, Beamer und Co.

mlzStadtlohner Schulen

Die Stadt Stadtlohn treibt die Digitalisierung an seinen Schulen weiter kräftig voran. Knapp 800.000 Euro sollen zeitnah in Beamer, Smartboards und andere Technik investiert werden.

Stadtlohn

, 09.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten für Stadtlohns Schulen: Aus dem sogenannten „Digitalpakt Schule“ erhält die Stadt Stadtlohn Fördermittel in Höhe von rund 710.000 Euro. Von diesem Geld sollen alle Grundschulen und weiterführenden Schulen in gleicher Weise profitieren. Ziel ist es, die Digitalisierung weiter mit Hochdruck voranzutreiben.

Jetzt lesen

„Gerade die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise zeigt deutlich, wie wichtig es ist, in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein“, erklärt Günter Wewers. Dass aus dem Förderantrag vom Land nichts mehr herausgestrichen wurde, sieht er als Zeichen dafür, dass die Stadt Stadtlohn mit ihrem Konzept „genau ins Schwarze getroffen hat.“

Stadt beteiligt sich mit 80.000 Euro

Die Gesamtinvestitionen für die IT-Ausstattung belaufen sich auf rund 790.000 Euro. Der Stadt bleibt ein Eigenanteil von rund 80.000 Euro. Damit werden 90 Prozent der Kosten vom Land übernommen. Bürgermeister Helmut Könning zeigte sich hoch erfreut über die Finanzspritze: „Das Geld hilft uns, die sowieso schon gute Ausstattung in den Schulen weiter zu verbessern.“

In welche Bereiche das Geld konkret fließt, steht bereits fest. „Wir wollen die Schulnetze ausbauen und schneller machen. Wir brauchen in allen Schulen W-Lan, um später mit den Tablets arbeiten zu können“, sagt Hermann Heumer, IT-Verantwortlicher für den Schulbereich. Ein „ganz großer Brocken“ des Geldes soll auch in verschiedene Präsentationstechniken investiert werden.

Moderne Präsentationstechniken für alle Klassenräume

„Jeder Klassenraum wird in Zukunft mit einem modernen LED-Beamer oder einem Smartboard ausgestattet sein. Dokumentenkameras sollen außerdem die in die Jahre gekommenen Tageslichtprojektoren ersetzen. Um Lehrvideos mit vernünftigem Ton abspielen zu können, werden außerdem Lautsprecher verbaut. Helmut Könning hofft darauf, dass die Arbeiten zeitnah beginnen können: „Wir haben die Ausschreibung schon herausgegeben.“

Insgesamt sei es ein weiterer Mosaikstein im Konzept der Stadt. Dass das bisherige Konzept bereits in weiten Teilen funktioniert, zeigt ein Blick auf den aktuellen – weitgehend digital stattfindenden – Unterricht. „Das Schulportal IServ hat sich absolut bewährt. Das Feedback der Lehrer war sehr positiv. Hierüber konnten zum Beispiel Aufgaben verteilt und seit Ostern sogar Videokonferenzen geschaltet werden“, so Hermann Heumer.

Dass es bis auf wenige Aufnahmen reibungslos verläuft, liege auch an den kurzen Wegen zwischen Stadtlohns Schulen. „Wir tauschen uns regelmäßig am runden Tisch aus. Wie das dreigliedrige Schulsystem – nicht nur in diesem Bereich – funktioniert, ist Werbung für die Kommune“, glaubt Bürgermeister Helmut Könning.

Lesen Sie jetzt