Krankenstation entwickelt sich in 50 Jahren zu echtem Krankenhaus

50 Jahre Litembo

Fünf Wochen war Christian Feldmann jetzt zu Besuch im „Urwaldhospital“ Litembo. Ein besonderer Besuch: Das Krankenhaus feierte sein 50-jähriges Bestehen. 1961 gründeten Schwester Maria Meiss aus Stadtlohn, Dr. Irmel Weyer und Schwester Anneliese Dauber für die Missions-Benediktiner von St. Ottilien die Krankenstation.

STADTLOHN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 02.08.2011, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Wörter Danke und Mama Maria sind sehr oft vorgekommen“, erzählt Christian Feldmann, der sich schon einigermaßen auf Suhaeli verständigen kann, sich aber sonst auf Englisch mit den Einheimischen unterhält. Die Menschen aus Litembo habe auch gefreut, dass ihr neuer Bischof John Ndimbo seinen ersten offiziellen Auftritt hatte bei der Feier: „Er kommt aus dem Stamm der Wamatengo aus der Gegend um Litembo, und so waren die Leute dort sehr stolz“, blickt Feldmann zurück. Für ihn hatte der Festtag aber auch noch eine besondere Bedeutung: „Mit dem Druck, alles zum Jubiläum fertig zu bekommen, haben wir eine Menge geschafft“, bilanziert der 38-Jährige, der sich am Krankenhaus vor allem gemeinsam mit den einheimischen Mitarbeitern vor Ort um die Elektrik kümmerte. Unter anderem wurde ein Operationssaal zum Jubiläumsfest grundlegend renoviert und am Tag der Geburtstagsfeier wieder eröffnet.

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