Kreis schafft neue Rettungswagen an

"Rollende Intensivstation"

Drei neue Fahrzeuge hat der Kreis Borken jetzt für die Rettungswachen in Ahaus, Borken und Stadtlohn angeschafft. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist künftig in der Feuer- und Rettungswache in Borken stationiert, der Krankentransportwagen steht der Wache in Ahaus zur Verfügung und der Rettungswagen ist von Stadtlohn aus im Einsatz. Alle Fahrzeuge ersetzen Modelle, die in die Jahre gekommen waren. Insgesamt hat der Kreis Borken 268 000 Euro in die Neuanschaffungen gesteckt.

KREIS/STADTLOHN

07.10.2011, 12:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vertreter des Kreises, der Stadt Stadtlohn und der Wachen Borken und Stadtlohn trafen sich zur Übergabe der Fahrzeuge. Der Rettungswagen ist nun von Stadtlohn aus im Einsatz, das Notarzteinsatzfahrzeug ist in der Wache Borken stationiert.

Vertreter des Kreises, der Stadt Stadtlohn und der Wachen Borken und Stadtlohn trafen sich zur Übergabe der Fahrzeuge. Der Rettungswagen ist nun von Stadtlohn aus im Einsatz, das Notarzteinsatzfahrzeug ist in der Wache Borken stationiert.

Die Sicherheit für Patienten und Fahrer erhöhen Xenon-Scheinwerfer, eine Rückfahr-Kamera und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP. 130 000 Euro hat der Rettungswagen auf Sprinter-Basis gekostet. Sein Vorgänger hatte nach sieben Jahren 240 000 Kilometer auf dem Tacho. Dieser Wagen bleibt als Ersatzfahrzeug in Stadtlohn. Das Notarzteinsatzfahrzeug für die Feuer- und Rettungswache in Borken entspricht den neuesten DIN-Vorschriften. Im Unterschied zum Vorgängermodell enthält es deshalb zum Beispiel ein mobiles Beatmungsgerät. Gesamtkosten des Wagens: 65.000 Euro. Auf den umgebauten VW-Touran hatte das Team der Feuer- und Rettungswache Borken bereits gewartet. Denn das alte Fahrzeug hatte im Frühjahr einen Motorschaden. Eine Reparatur lohnte nicht mehr.

Die Mitarbeiter der Rettungswache in Ahaus können mit ihrem neuen Krankentransportwagen Patienten komfortabel von einer Klinik in die andere bringen. „Diese Fahrzeuge machen unheimlich Kilometer, weil Patienten schon einmal in mehrere hundert Kilometer entfernte Spezialkliniken gefahren werden müssen“, erläutert Karsten Simmert-Reining vom Kreis Borken, der die Anschaffung der Fahrzeuge koordiniert hat. 250.000 Kilometer hatte der Vorgänger des VW-Bullis absolviert. 73.000 Euro hat das neue Fahrzeug gekostet. Im Kreis Borken besteht ein Netz von zehn Rettungswachen, die für die Durchführung von rettungsdienstlichen Notfalleinsätzen, aber auch von Krankentransporten zuständig sind. Im Einzelnen sind das die Standorte Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Isselburg, Reken, Stadtlohn und Vreden. Die Rettungswachen sind rund um die Uhr besetzt, lediglich die Rettungswache Heek ist als sogenannte Tageswache nur von 6 bis 18 Uhr besetzt. Der Kreis ist für sämtliche Wachen – mit Ausnahme des Standortes in Bocholt – verantwortlich. Der Rettungsdienst wird über Gebühren finanziert, die für jeden Einsatz fällig werden und in der Regel von den Krankenkassen getragen werden.

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