Krippe in St. Otger findet viel Bewunderung

1950 neu angeschafft

Die Weihnachtskrippe im Seitenschiff der St.-Otger-Kirche hat in diesen Tagen viele Besucher; vor allem sind es Kinder, die mit den Eltern dem Christkind die Ehre erweisen.

STADTLOHN

26.12.2016, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Krippe in St. Otger

Die Krippe in St. Otger

Sie bewundern die von hohen Tannen eingerahmte Krippenlandschaft mit Maria und Josef, das Kind in der Krippe, den großen Verkündigungsengel und die Hirten mit ihren Schafen auf dem Weg zum Stall. Der Esel, der an der Leine geführt wird, scheint besonders interessant zu sein. Gerne nimmt er auch ein Scherflein für arme Menschen entgegen.

Krippe mit Geschichte

Die Krippenbauer leisten der Gemeinde vor dem Weihnachtsfest Jahr für Jahr einen guten Dienst. Die Krippe in der St.-Otger-Kirche hat schon eine lange Geschichte. Beim Bombenangriff im März 1945 wurde die Kirche total zerstört. Nach dem Wiederaufbau begann man 1950 damit, auch neue Krippenfiguren zu bestellen. Man schloss einen Kaufvertrag mit der Kirchlichen Kunstanstalt Wilhelm Wefers aus Köln. Und schon bald gingen die ersten Krippenfiguren und die aus Holz geschnitzten Schäfchen auf den Weg nach Stadtlohn, was fünf Jahre nach dem Weltkrieg keine leichte Sache war.

Als Letztes wurden die Heiligen Drei Könige, die man in prächtige Gewänder gekleidet hatte und die Geschenke für das Christkind dabei hatten, geliefert. Diese werden nach wie vor jetzt wieder Anfang Januar die Krippenlandschaft in St. Otger schmücken. 

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