Mensagebäude wachsen

Stadtlohn Auf ein besonderes Weihnachtsgeschenk können sich in diesem Jahr die Schüler der Losbergschule ebenso freuen wie die der benachbarten Johannesschule: Wenn sie aus den Weihnachtsferien in ihre Schulen zurückkehren, können sie zum ersten Mal in den neuen Mensagebäuden Platz nehmen und dort gemeinschaftlich ein Mittagessen einnehmen.

24.07.2008, 18:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

<p>Erkennbare Konturen gewonnen hat inzwischen das neue Mensagebäude für die Losbergschule in Stadtlohn. MLZ-Fotos (2) Heisterborg</p>

<p>Erkennbare Konturen gewonnen hat inzwischen das neue Mensagebäude für die Losbergschule in Stadtlohn. MLZ-Fotos (2) Heisterborg</p>

Vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen. Aber Architekt Heiner Farwick zeigte sich im Gespräch mit der Münsterland Zeitung überzeugt davon, dass dem nicht so sein wird: "Ich bin da ganz optimistisch. Die Arbeiten sind an beiden Gebäuden auf einem guten Weg."

Und davon kann sich inzwischen jeder ein Bild machen, der einen Spaziergang um das Schulareal nahe der Berkel in Stadtlohn unternimmt: Die Rohbauarbeiten sind an beiden Baustellen inzwischen nahezu vollständig abgeschlossen. Damit lassen sich die Dimensionen der Gebäude an sich ebenso erkennen wie der Zuschnitt der einzelnen Räumlichkeiten in ihnen.

Aktueller Stand

In Kürze soll am Gebäude der Johannesschule, in dem nicht nur die Mensa, sondern auch Räume für den Ganztagsbetrieb untergebracht werden, bereits mit den Verblendarbeiten begonnen werden, berichtete Farwick. Die Dachdecker und die Fensterbauer dürfen danach ihre Werkzeuge in die Hand nehmen: "Das geht alles zügig weiter." Unbeeinflusst davon kann nach den Sommerferien der Schulbetrieb weiter laufen. Die aufwendigsten Arbeiten am Rohbau sind beendet, damit hält sich der unvermeidliche Lärm nunmehr in Grenzen.

Diskussionen hatte es im Vorfeld der Bauarbeiten über die Frage gegeben, wie es um die Beschaffenheit des Bodens auf den Bauflächen bestellt ist. Die große Nähe zur Berkel barg das Risiko in sich, dass eine teure Pfahlgründung erforderlich ist - wie einst beim Bau der Losbergschule, deren Standort sich wohl genau über dem früheren Verlauf des Flusses befindet. Beim Mensagebäude der Schule war dies jedoch nicht der Fall; lediglich ein relativ kleiner Bodenaustausch sei erforderlich gewesen. Am Standort Johannesschule hatte es in diesem Punkt überhaupt keine Probleme gegeben. Somit scheint auch kostenmäßig alles im Plan zu bleiben. Das bestätigte Farwick gegenüber der Münsterland Zeitung: "Wir liegen voll im vorgegebenen Rahmen." Und es sei weitgehend davon auszugehen, dass sich daran nichts mehr ändere.

Sicherheit

Diese finanzielle Planungssicherheit ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass inzwischen rund 80 Prozent aller für den Bau erforderlichen Vergaben getätigt seien - davon übrigens nicht wenige auch an heimische Stadtlohner Firmen. Insgesamt vorgesehen sind rund drei Millionen Euro. Nicht nur ein wertvolles Weihnachtsgeschenk für die beiden Schulen also, sondern auch für die Stadt selbst. to

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