Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr und der Brandschutztüren konnte ein Übergreifen des Rauches auf die Patientenzimmer verhindert werden. © Michael Schley
Feuerwehreinsatz

Mikrowelle brennt: Feuerwehr rückt per Vollalarm zum Krankenhaus aus

Eine brennende Mikrowelle hat am Montagabend für eine Verrauchung im Erdgeschoss des Stadtlohner Krankenhauses gesorgt. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte konnten Schlimmeres verhindern.

Vollalarm gegen 19 Uhr: Mit dem kompletten Zug rückte die Freiwillige Feuerwehr Stadtlohn am Montagabend aus. „Feuer klein“ hatten die Meldeempfänger angezeigt, der Einsatzort hatte eine Vollalarmierung nötig gemacht: das Krankenhaus Maria-Hilf an der Vredener Straße. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Die ersten eintreffenden Kräfte stellten vor Ort eine Rauchentwicklung im Erdgeschoss fest. „Im Personalbereich wurde eine brennende Mikrowelle vorgefunden“, berichtete Einsatzleiter Markus Vennemann. Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte das Gerät nach draußen.

Keine Verrauchung der Patientenbereichs

„Verhindert werden konnte, dass der Rauch auf die Patientenzimmer übergreift“, erklärte Vennemann – nicht zuletzt dank der eingebauten Brandschutztüren. Patienten waren so nicht durch den Qualm gefährdet. Dass alles so glimpflich ausgegangen sei, darüber zeige man sich auch in der Geschäftsführung erleichtert, berichtet Tobias Rodig, Pressesprecher des Klinikums Westmünsterland. Erkennbare Folgen gebe es keine.

Nach den kurzen Löscharbeiten wurde der gesamte Bereich mithilfe eines Hochdrucklüfters belüftet.

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