Neue Perspektiven: Trauernde machen sich auf den Weg in die Natur

Trauerwanderung

Das Elisabeth-Hospiz Stadtlohn bietet am 27. Juni eine Trauerwanderung im Zwillbrocker Venn an. Gespräche und der Blick auf die Natur sollen neue Perspektiven auf das Leben eröffnen.

Stadtlohn

, 14.06.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Trauerwanderung des Elisabeth-Hospizes Stadtlohn führt am Samstag, 27. Juni, ins Zwillbrocker Venn.

Eine Trauerwanderung des Elisabeth-Hospizes Stadtlohn führt am Samstag, 27. Juni, ins Zwillbrocker Venn. © Otger Rotthues

Im Frühjahr machte Corona einen Strich durch die Planungen. Am Samstag, 27. Juni, aber ist es soweit. Dann machen sich ab 13.30 Uhr trauernde Menschen auf den Weg ins Zwillbrocker Venn. Dazu lädt das Elisabeth-Hospiz Stadtlohn gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Otger und mit der evangelischen Kirchengemeinde in Kooperation mit der Biologischen Station Zwillbrock ein.

„Ausgetretene Pfade verlassen“

„Unsere Trauer gleicht einer Wanderung“, sagt Ingrid Göcke, die neue hauptamtliche Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes „Lebensbogen“ in Stadtlohn. „Das Wandern durch die Natur des Zwillbrocker Venns eröffnet uns die Möglichkeit, die Vielfältigkeit der Schöpfung zu entdecken, die ausgetretenen Pfade zu verlassen, Neues zu entdecken, mit anderen Trauernden ins Gespräch zu kommen oder einfach unseren Gedanken nachzuhängen“, so Ingrid Göcke.

Trauergruppe ist möglich

Die Wanderung wird von einer erfahrenen Natur- und Landschaftsführerin geleitet. Ingrid Göcke, selbst erfahrene Trauerbegleiterin, wird ebenfalls Impulse geben. Sie hofft, dass die Wanderung auch Inspiration für eine Trauergruppe sein könnte, in der Trauernde ihre Erfahrungen untereinander austauschen können. Gerade jetzt sei es wichtig, die Corona-Isolation wieder aufzubrechen.

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Interessierte können sich ab sofort bei Ingrid Göcke unter Tel. (02563) 9 12 66 77 anmelden. Weitere Trauerwanderungen werden im September und Dezember angeboten.

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