Neues Gesicht im Jugendwerk

Anja Lütke Enking

Nach dem Weggang von Barbara Berardis als Leiterin des Stadtlohner Jugendbüros hat sich das Personalkarussell gedreht. Das Jugendwerk hat eine neue Mitarbeiterin und das Jugendbüro eine neue Leiterin. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

STADTLOHN

, 25.02.2016, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anja Lütke Enking freut sich auf ihre neue Aufgabe und Andreas te Vrugt (l.) und Klaus-Dieter Weßing (M.) sind froh, dass der personelle Wechsel im Jugendwerk nahtlos über die Bühne ging. Im Hintergrund: das Jugendbüro am Busbahnhof.

Anja Lütke Enking freut sich auf ihre neue Aufgabe und Andreas te Vrugt (l.) und Klaus-Dieter Weßing (M.) sind froh, dass der personelle Wechsel im Jugendwerk nahtlos über die Bühne ging. Im Hintergrund: das Jugendbüro am Busbahnhof.

Wer ist "die Neue" im Team des Jugendwerks?

Anja Lütke Enking ist 27 Jahre alt, stammt aus Havixbeck und wohnt heute in Holtwick. Die Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin hat an der Katholischen Hochschule in Münster studiert. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Jugendarbeit: in der Landjugend, im Diözesan-Schulungsteam der KLJB, als Leiterin von sieben Tanzgruppen und als Erlebnispädagogin im Dülmener Klettergarten.

Welche Aufgaben wird Anja Lütke Enking in Stadtlohn übernehmen?

Sie übernimmt als Streetworkerin die Aufsuchende Jugendarbeit, die bislang von Eva Vehring wahrgenommen wurde. Anja Lütke Enking betreut nun Cliquen vor Ort, im Losbergpark zum Beispiel oder an anderen informellen Treffpunkten. Zielgruppe sind die 14- bis 20-Jährigen. "Cliquen-Arbeit ist für mich ein komplett neues Arbeitsfeld - aber superspannend. Ich freue mich auf die Herausforderung", sagt sie.

Wie sind die ersten Erfahrungen der neuen Streetworkerin?

"Die Stadtlohner Jugendlichen sind sehr offen und neugierig. Sie interessieren sich sehr für unsere Angebote", erzählt Anja Lütke Enking. Was sie besonders freut: "Es haben sich auch schon Jugendliche getraut, mich um Rat bei persönlichen Problemen zu fragen."

Was macht Eva Vehring jetzt, die bislang die Aufsuchende Jugendarbeit betreute?

Eva Vehring leitet jetzt das Jugendbüro an der Gartenstraße, die zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern als Beratungsangebot und für Vereine, Verbände. Die 38-Jährige hat dieses Aufgabe von Barbara Berardis übernommen, die sich auf eigenen Wunsch beruflich neuorientiert hat. Eva Vehring hat die Aufsuchende Jugendarbeit in Stadtlohn seit Gründung des Jugendwerks 2009 aufgebaut und zu einem Erfolgsmodell gemacht, freuen sich Andreas te Vrugt, der Vorsitzende des Jugendwerks und Klaus-Dieter Weßing von der Stadt Stadtlohn.

Wer gehört sonst noch zum Team des Jugendwerks?

Neben Eva Vehring und Anja Lütke Enking die Sozialpädagogen Philipp Winhuysen und Reyhan Ciftci. Winhuysen betreut das Schülercafé Jump In, das täglich von 30 bis 40 Jugendlichen aufgesucht wird. Ciftcis Arbeitsschwerpunkt ist ein Integrationsprojekt des Landschaftsverbands, das Kinder, Jugendliche und Familien mit Migrationshintergrund unterstützt. Das Team wird von den zwei Praktikantinnen Christian Dogan und Vera Eßeling unterstützt. Weßing und te Vrugt sprechen von einem hervorragendem Team, das die Jugendlichen wirklich erreiche. "Die Arbeit des Jugendwerks findet auch bei den Fachleuten des Kreises Borken viel Anerkennung. Wir sind auf dem richtigen Weg", sagt der Vorsitzende te Vrugt.

Was liegt beim Jugendwerk sonst noch an in diesem Jahr?

Neben der laufenden Arbeit des Jugendbüros, der Aufsuchenden Jugendarbeit, des Schülercafés Jump In und des Integrationsprojekts gibt es einige besondere Aktionen: die Fahrt in die italienische Partnerstadt San Vito zum Beispiel und ein Multikultiturnier im Sommer. In Vorbereitung mit den Jugendlichen ist auch der Bau einer Skateboardanlage im Losbergpark. Außerdem soll das Treffpunktangebot für Cliquen von zwei auf vier Bauwagen erweitert werden.

Welche Wünsche sind beim Jugendwerk noch offen?

Keine - jedenfalls keine großen, unterstreicht Andreas te Vrugt. "Wir sind gut aufgestellt. Die Stadt Stadtlohn hat uns immer bestens unterstützt."

 

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